wie die Kolben verölt waren "wo ist die Schadtdichtung?" hättest Du eh keine große Freude gehabt. Also eine Revision des Kopfes hättest Du uber kurz oder lang eh vor Dir gehabt.
Dann weiterhin frohes Schaffen. Ich muss jetzt selbst in die Garage und den Motor mal schnell den Motor einbauen.
ich empfinde das nicht als Nachtreten Ich finde es klasse, wenn sich Jemand meines Problems annimmt. Danke dafür.
Ich habe mir ja auch schon ausführlich Gedanken gemacht.
# Kann ich alles mit Ja beantworten.
# Das ist der Punkt, den ich nicht mir 100% beantworten kann. Da ich sonst Motoren gewöhnt bin, die links herum drehen.
# Nein. Was ich aber nach dem Malheur festgestellt habe ist folgendes. Nach erneutem einstellen der Markierungen, was ja auf "T" geschieht und weiterdrehen auf "C" passierte folgendes, wenn man die Gleitschiene hineindrückte: Die Nockenwellen verstellten sich. So ein Verhalten kenne ich von den XJ Motoren überhaupt nicht.
Beim XJ-Motor kann man bei gleichmäßigem Leerlauf sogar am besten den Spanner nachstellen.
Beim nächsten Mal, wenn denn endlich die Kopfdichtung kommt, werd ich alles dreifach kontrollieren. Obwohl der Motor ja zunächst lief und erst beim erneuten starten dann die Kette übersprang.
Und ja, früher oder später hätte ich wohl den Kopf so oder so abnehmen müssen.
eins habe ich jetzt nicht so ganz verstanden. Du schreibst "Nach erneutem einstellen der Markierungen, was ja auf 'T' geschieht und weiterdrehen auf 'C' passierte folgendes, wenn man die Gleitschiene hineindrückte: Die Nockenwellen verstellten sich.".
Was genau meinst Du mit 'Die Nockenwellen verstellten sich'? Bei korrektem Vorgehen kann sich da eigentlich nichts 'verstellen'. D.h. die Nockenwellenmarkierungen und die T-Markierung auf der Einstellscheibe müssen natürlich zunächst mal dann korrespondieren, wenn das Kettenstück von vorderem Nockenwellen-Zahnrad (Auslaß) zu hinterem Nockenwellen-Zahnrad (Einlaß) zu Kurbelwellen-Zahnrad auf Zug steht - ein Verstellen der Nockenwellen gegeneinander und gegen die Kurbelwelle ist dann beim Weiterdrehen schlicht unmöglich. Also muß (!) hier von vornherein etwas nicht gestimmt haben!
Wie Du ja selbst sagst, achte beim nächsten Zusammenbau und bei der Einstellung auf jede Einzelheit. Dazu noch einige, z.T. wiederholte Anmerkungen:
# Vordere und hintere Gleitschiene auf unbeschädigten Zustand und korrekte Montage überprüfen.
# Überprüfen, daß der Kettenspanner-Druckstift bei Arretierung auch 100%ig sicher festgehalten wird und nicht z.B. bei Anziehen der Kontermutter sich wieder soweit löst, daß er mit etwas Kraftaufwand (in das Spannergehäuse) eingedrückt werden kann - ggf. einen HeliCoil- o.a. Gewindewendel für die Arretierschraube einsetzen!
# Bei Einbau oder Austausch der Steuerkette unbedingt darauf achten, daß sich unter dem Kurbelwellenkettenrad kein 'Losglied' bildet - was sehr leicht passieren kann! Die Kette steht dann dort dreieckförmig vom Zahnrad ab, d.h. ein Kettenniet liegt nicht in einer Zahnlücke, die Kette ist gewissermaßen um ein Kettenglied zusammengerutscht. Das kann sich beim späteren Durchdrehen von Hand 'rausarbeiten', muß aber nicht - bei gutgängiger Kette klappt beim Weiterdrehen immer das folgende Kettenglied raus, und wenn dann beim Motorlauf das Losglied endlich in das vordere Kettentrumm 'rutscht', können die Folgen katastrophal sein.
# Bei gelöstem oder ausgebauten Kettenspanner die Kurbelwelle auf keinen Fall linksherum drehen!
# Nach Ausbau des Kettenspanners (am geschlossenen / betriebsfähigen Motor) vor dem Wiedereinbau mit den Fingern nachfühlen, daß die Kette nicht seitlich auf der vorderen Gleitschiene verrutscht ist, und dann die Schiene per kräftigem Fingerdruck schon mal an die Kette 'anlegen'. Irgendwo habe ich das in einem anderen 'Kettenspanner-Thema' schon mal beschrieben.
nachdem es geklackert hat, war ja nichts mehr auf Markierung.
Also hab ich erstmal wieder alles auf Markierung gestellt und gehofft, das alles gut wird.
Gruß Achim
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Nachdem ich endlich die Kopfdichtungen (ja Mehrzahl) bekommen habe, war es dann soweit. Ein Moment, auf den ich mittlerweile verzichten kann. Aber der Motor klingt mechanisch gesund
Nur der Vergaser zickt richtig rum. Mittlerweile hab ich den Vergaser soweit, das der Motor Gas annimmt. Aber im Leerlauf, soweit vorhanden, läuft die Maschine wie ein Sack Nüsse. Woher läuft der Kanal zu den Leerlaufgemischschrauben ?
Dann noch was schönes.
Ich hab nagelneue IKON-Dämpfer bekommen. Der Vorbesitzer der Martini hatte noch Koni-Federn und hat mir beides zusammengesetzt. Falls er mal hier lesen sollte: Vielen Dank nochmal dafür !
trotz der Rückschläge macht dein Restaurationsprojekt ganz offensichtlich nach wie vor gewaltige Fortschritte - weiter so!
Zu den Federbeinen eine Frage: Habe ich das richtig verstanden, daß der Vorbesitzer die Federn von den alten KONI-Dämpfern auf die neuen IKON-Dämpfer gesetzt hat? Hattest Du IKONs ohne Federn bekommen? Oder warum? Bei dem hohen Gewicht der XS1100 zwar kaum von Bedeutung, aber bei der Um- oder Zusammenbauaktion hätte auch die Möglichkeit zur 'korrekten' Montage der Federn mit dem enger gewickelten Ende nach oben bestanden (vgl. Einbaurichtung progressiver Fahrwerksfedern - auch wenn dort 'engeres Ende unten' präferiert wird, ist die technisch günstigere oder korrekte Konfiguration doch 'oben', falls nicht durch unterschiedliche Federdurchmesser oben und unten verhindert).
Ja, richtig. Ich habe nur die Dämpfer ohne Federn gekauft. Da die Federn, die bereits seit Jahren ohne Federbein rumlagen, vom gleichen Typ war, sollte es ja kompatibel sein. In der Montageanleitung, die beilag, stand definitiv enge Wicklung nach unten.
ich kann zwar nicht beurteilen ob es Vorteile bringen würde die ngere Wichlung nach oben zu setzen, aber bei den originalen Koni's ist die engere Wicklung auch unten. Also auf jeden Fall "serienmäßig".