Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo meine 2h9 hat folgendes Problem. Vor gut einem Jahr wurde mein Motor überholt. Dabei habe ich festgestellt, das mein Luftfilterkasten feucht von innen war, das der Schlauch der zum Belüftungsdeckel führt auch feucht war und sich darin heller schmieriger Schaum befand und das selbe ist auch im Belüftungsdecken gewesen. Ich denke das dieser Schaum auch in den Motor kommt, zumindest ist auf dem Öl eine hellbraune Flüssigkeit. Jetzt habe ich festgestellt, das ein Jahr nachdem alles gemacht wurde diese Probleme wieder da sind. Kann mir jemand sagen, wie das kommt, was ich dagegen machen kann, und ob das ein Grund sein kann, warum die dicke schlecht anspringt?
#2 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo Sascha und Willkommen im Forum !
Was ist denn bei der Überholung gemacht worden ?? Auch Kolben und Ringe ??
Vermutlich sitzen die Kolbenringe falsch und lassen Kompressionsdruck in das Kurbelwellen Gehäuse. Durch den Überdruck im Motor wird verwirbeltes Öl mit in die Entlüftung gedrückt. Hellbrauner Schlamm zeugt ehr von Wasser im Motor. Kann es sein das du viel Kurzstrecke fährst und der Motor nicht richtig warm wird ?
Messe erst mal die Kompression. Ich denke das es auch der Grund sein wird, warum deine Dicke so schlecht anspringt.
Gruß Rolf
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#3 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo Rolf Erstmal danke für die schnelle Antwort. Ich muss eben voraus schicken, das ich erst seit 1,5 Jahren Motorrad fahre. Also fals ich komische Fragen stelle bitte ich dies zu Entschuldigen. Also Die Kolben wurden Mitgemacht. Was meinst du mit Ringe? Das mit den Kurzstrecken stimmt. Ich nutze das Gespann jeden Tag und jetzt in der kalten Zeit für Kurzstrecken. Wie messe ich die Kompression? Gruß Sascha
#4 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo Sascha.
Zitat Also falls ich komische Fragen stelle bitte ich dies zu Entschuldigen
Da brauchst nicht zu Entschuldigen, jeder fängt mal klein an und wer nicht fragt der lernt auch nichts
Also: Wenn am Motor die Kolben durch Neue ersetzt wurden, werden auch neue Kolbenringe mit eingebaut. Diese Dichten und führen den Kolben beim Kompressionshub an der Zylinderwand ab und streifen bei ablaufenden Kolben das von unten angespritze Öl von der Zylinderwand wieder ab. Es sind 3 Klobenringe pro Zylinder und einer davon ist ein Ölabstreifring. Auf dem Bild Nummer 8 stellt den Set da.
Die Ringe müssen alle in einer bestimmten Position pro Ringlage eingebaut werden, da die Ringe nicht geschlossen/durchgehend sind. Wenn beim Einbau der Ringe alle Öffnungen gleich untereinander in einer Flucht eingebaut wurden, entweicht die Kompression durch die Spalten und es wird/kann Öl mit hochgedrückt/werden. Der unterste Ring ist der Ölabstreifring. Dieser wird schon mal unachtsam falsch herum eingebaut, so wirkt die kleine Dichtlippe im Ring in einer falschen Richtung. Er streift zwar das Öl noch einigermaßen ab, aber der Kompressionsdruck kann ehr ungehindert in dem Motorblock dringen.
Ein Elfermotor braucht je nach Witterung gut 20 - 30 km bis er die richtige Öltemperatur erreicht hat. Erst danach sollte man bei der Elfer den Gasgriff erst richtig rannehmen.
Durch längere Standzeiten (Winter) und Kurzstrecken bildet sich Kondenswasser im Motor. Diese Wasseransammlung im Motor verdunstet nur, wenn der Motor richtig warm gefahren wird und wird durch die Entlüftung abgeleitet. Auf Kurzstrecken wo der Motor nicht richtig warm gefahren wird, lagert sich das Kondenswasser gemischt mit Ölnebel in der Entlüftung oder im Luftfilterkasten ab.
Auch nur ein einfaches längeres Warmlaufen im Stand bringt keine richtige Verdunstung der Kondenswassers im Motor !!
Kompression wird mit einem speziellen Tester gemessen. Alles Kerzen werden heraus gedreht, dann der Tester in das Kerzenloch eingeschraubt, der Motor mit dem Anlasser durchlaufen und Zylinder 1 - 4 gemessen . Der Kommpressionsdruck wird je nach Tester aufgezeichnet oder auf einer Uhr angezeigt. Der Ideale Wert liegt so um die 11 Bar pro Zylinder - je nach Laufleistung. Am besten in einer Werkstatt machen lassen.
Ich hoffe das ich es einigermaßen verständlich herüber gebracht habe. Wenn nicht, einfach fragen
Gruß Rolf
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#5 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo Rolfs Antwort ist eigentlich erschöpfend, aber überleg mal ob Du nach der Reparatur den Schlauch nicht lieber woanders hinleiten willst. In einen Schwamm zum Beispiel. Dann hat man Ruhe mit versifftem Luftfilter. Bitte nicht in die Gegend. Luftfilter mit Stopfen zu machen. mfG Christian
#6 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo und wieder Ich
Da muss ich jetzt doch noch mal nachharken. Also ich soll den schlauch der zum Motor geht wo anders hinlegen z. B. in eine Box wo ein Schwamm drin ist. Dann würde der Siff aus dem Motor da rein laufen. Geht durch diesen Schlauch denn nur Luft raus oder auch rein in den Motor? Wenn dort auch Luft rein geht, haut das dann noch hin durch den Schwamm? Hat das schon mal wer versucht?
Gleich noch ne Frage. Ich habe gesehen, das bei mir am Luftfilterkasten der Rüssel der nach hinten weg geht um die Hälfte gekürzt wurde. Kann mir jemand sagen, was das für einen Sinn haben kann?
Und nun die letzte Frage. Was Haltet ihr von Powerluftfiltern. Was für einen Sinn macht solch eine Umrüstung? Vor und Nachteile wären nett.
#7 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo,
bei meiner XS ist der Original-Ent-/Belüftungsschlauch (klar, insbesondere beim Abkühlen geht da auch Luft rein) vom Getriebedeckel in den (Schraub-) Deckel einer Kunststoff-Flasche von 150 cm³ geführt, wo sich der Rotz sammelt und nach jeweils etwa 10000 km entsorgt werden kann - je nach Motorzustand könnten die Entsorgungsintervalle natürlich auch deutlich kürzer sein. Vom Flaschenhals wiederum führt als endgültige Ent-/Belüftung ein dünner Schlauch (ca. 7 mm Außendurchmessser) unter der Sitzbank nach hinten bis unters Nummernschild. Nur zur Sicherheit der Hinweis, daß die Mündung des dünnen Schlauchs in der Flasche oberhalb der sich sammelnden Brühe liegen muß.
#8 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo Sascha ich nehme seit Jahren bei meinen Motorrädern erfolgreich den Werkzeugkasten mit Schwamm und spare enorm Luftfilter Zum K+N kann ich nur sagen ich merke keinen Unterschied höchstens einen Tick kerniger im Sound Der Umtausch lohnt sich, wenn Du sowieso wexeln musst Mit freundlichen Grüßen Christian
#11 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Hallo ich weis zwar nicht was für Powerluftfilter Du meinst, aber Einzelluftfilter machen beim Unterdruckvergaser keinen Sinn ( sogar schlechter)weil der Schieber nicht mehr hoch kommt. Du verstellst alles, must neu abstimmen, Leistung ist auch nicht, TÜV auch nicht. Schau in den Wiki, Da findest Du besseres. Nimm den original K&N Tauschfilter hält ein Leben lang, brauchst nix weiter machen und gut is http://cgi.ebay.de/Luftfilter-K-N-YA-140...trkparms=66%3A2|65%3A7|39%3A1|240%3A1318 mfg christian
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#12 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Und nochmal ne Frage zum Abluftbehälter.
Ich habe mir jetzt solch einen Behälter gebaut, und ihn in das Batteriefach gestellt. Was mache ich mit dem alten Anschluß am Luftfilterkasten. Soll der einfach auf bleiben, oder muss der zu? Bis denn dann Sascha
#15 RE: Feuchtigkeit und schmieriger Schaum im Belüftungsdeckel
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Mal ganz ehrlich: So schön auch ein separater Ölauffänger ist, ändert es nichts an deinem Problem mit dem Schnodder und auch daran warum er sich bildet !! Denn der Überduck vom Motor her wird im Lufi wieder der Ansaugluft zugeführt. Jetzt pump der ganze Mist in den Ölauffänger und irgendwann jaucht dir die Brühe wegen dem Motordruck über. Meistens dann und dahin wenn man es wirklich nicht gebrauchen kann.
Meine Meinung !
Gruß Rolf
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