vor einigen Wochen hatte ich meine Probleme ja schon im Forum gepostet und zahlreiche Hilfestellungen bekommen.
MichaHH hat sich auch die Mühe gemacht, die Vergaserbank zu generalüberholen - sprich defekte Teile ausgetauscht, neue Nadelventile eingebaut, alle Teile im Ultraschallbad gereinigt und was weiß ich nicht noch alles - auch an dieser Stelle nochmals vielen, vielen Dank!
Dann hat er die Schwimmerstände mit der Schlauchmethode eingestellt, die Vergaserbank bei sich eingebaut, Vergaser synchronisiert und 20 km Probe gefahren. Hat alles so weit wunderbar funktioniert.
Vor zwei Wochen bekam ich die Vergaserbank wieder zurück und baute sie freudig ein. Benzinhähne auf PRI gestellt - und die Vergaser liefen über, das Benzin kam zu den Ansaugöffnungen luftfilterseitig hinausgeplätschert (Schläuche waren richtig angeschlossen, Unterdruckschläuche waren trocken, Benzinhähne sind okay).
Mit Gummihammer und Gefühl gegen die Vergaserbank geschlagen - keine Änderung. Vergaserbank wieder ausgebaut, Benzin abgelassen, nochmals mit Gummihammer ein paar Schläge, im ausgebauten Zustand an Tank angeschlossen und Benzinhähne auf PRI gestellt - alles okay! Also wieder Vergaserbank eingebaut, Benzinhähne aufgedreht - und die Suppe floss wieder wie vorher ins Luftfiltergehäuse.
Vergaserbank wieder ausgebaut, Schwimmerkammerdeckel mit transparentem Schlauch versehen, Vergaserbank waagerecht auf Gartenbank gestellt, Tank auf Tisch, Vergaser an Tank angeschlossen, Benzinstand in Schläuchen kontrolliert - alles okay! Benzinstand war bei allen 4 Vergasern in Dichtungshöhe, kein Benzin lief über.
Also wieder Vergaserbank eingebaut, angeschlossen - und was passiert? Benzin läuft wieder über!!!
Also wieder ausgebaut, (neue!) Nadelventile optisch kontrolliert, kein Schmutz feststellbar, alles normal aussehend und funktionierend, Schwimmer mit der Messschiebermethode kontrolliert - habe feststellen müssen, dass die jeweils paarigen Schwimmerkörper nicht die jeweils gleichen Höhen hatten. Habe dann die Schwimmerkörper so gegeneinander ausgerichtet, dass die Höhen jeweils gleich sind. Habe dann die Distanz Schwimmerkörperunterkante bis Dichtfläche auf den oberen Grenzwert eingestellt (Ventil wird soeben in Dichtkonus gedrückt, Ventilfeder noch nicht eingedrückt) - d. h. die Schwimmer sind nun alle in der untersten Position eingestellt. Schwimmerstand dann mit der Schlauchmethode kontrolliert - Benzinstand blieb unterhalb der Trennebene zwischen Vergaseroberteil und Schwimmerkammerdeckel. Habe noch mal tief nachgedacht und mir das ganze Vergaserprinzip durch den Kopf gehen lassen, alle Tätigkeiten noch mal kritisch hinterfragt, zum Schluss gekommen, dass man es besser nicht machen kann und neue Hoffnung geschöpft, dass die Dicke in Kürze wieder läuft.
Also Vergaserbank wieder eingebaut, Tank angeschlossen, Benzinhähne aufgedreht - Frust! Benzin läuft wieder fröhlich plätschernd ins Luftfiltergehäuse! Der Bock steht auf dem Hauptständer auf einer einigermaßen ebenen Terrasse, also nicht schief.
Entschuldige bitte, daß die versprochenen "Schlauchadapter" noch nicht wie versprochen bei dir eingetroffen sind! Die Dinger liegen natürlich in LG in der Schrauber-WG was ich nicht mehr auf dem Schirm hatte. Kollege kam kürzlich vorbei, wollte sie mitbringen und hat es auch nicht mehr auf dem Schirm gehabt
Wie ich lese, hast du dir inzwischen selber eine Lösung für die Schlauchanschlüsse überlegt.
Zu den ungleich hohen Schwimmerkörpern: Da die Schwimmer in ihrer Drehachse ein nicht unbeachtliches Spiel quer zur Achse haben, ist es für meinen Geschmack recht schwierig die einzelnen Schwimmerkörperhöhen eines Schwimmers wirklich genau zu bestimmen! Die Höhe darf zwar 2mm variieren, das Intervall ist aber im 10tel mm Bereich angegeben Da der Schwimmer beim Messen nicht auf den gefederten Stiften der Nadeln lasten darf, d.h. in irgend einer Weise auf der richtigen Höhe unterstützt werden muß frage ich mich, wie unterstütz ich die zuverlässig gleichmäßig? Man wackele mal quer zur Achse an den Schwimmern => ganz schön Spiel würd ich sagen! Auch hat es einen nicht ganz unerheblichen Einfluß, wie man z.B. die Lasche verbiegt. Biegt man diese zur Einstellung nicht 100% parallel zur Achse, ist der nächste Messfehler die Folge. Wie messe ich die Parallelität der Lasche? Augenmaß? Ich messe und Stelle so gut es geht mittig ein, dann überprüfe ich den Stand mit der Schlauchmessung und korrigiere gegebenenfalls. Für mich hat die ganze Angelegenheit eher gefühlten "Probiercharakter"! Zumindest die Benzinhöhe im Schlauch ist definitiv zu messen und toll dabei ist, wenn man jeweils zwei Schläuche nebeneinander hält, braucht man noch nicht einmal einen Messschieber, um zu sehen, daß sich der Stand Unterscheidet bzw nicht auf der Vergasergehäuselinie liegt!
Ich teile deine Ratlosigkeit uneingeschränkt, bei mir hat ja immerhin alles tadellos gefunzt und ausgebaut ist bei dir auch alles chick!
Hi Uwe, genau den selben "Scheiß" hatte ich auch. Eine Vergasergruppe die bei XS Andy tadelos funktioniert hatte, pisste nach Einbau sofort aus allen Vergasern Benzin in den Luftfilter. Neue Schwimmernadeln, daß Selbe. Immer wieder ein und ausgebaut. Im eingebauten Zustand den Schwimmerkammerdeckel abgenommen und den Schwimmer von Hand in Position gebracht dicht. Wieder alles zusammen / undicht. Danach, habe ich aus meinen so schön "lila" lackierten Vergasern die Dichtungssitze rausgeschraubt und in die "neuen" eingeschraubt. Auf Anhieb waren 3 dicht , einer nicht! Trotz hin und her tauschen der Teile konnte ich den einen "Neuen" nicht dazu bringen , das dieser im echten Betrieb dicht war ! Somit hat meine XS nun 3 schöne Vergaser und einen lilanen ( sitzt aber Innen ) Den Sitzen, konnte man nichts ansehen !!!!!!!!!!!!!!!!!!????????????????? Waren ja auch bei "Handbetätigung" absulut dicht. Tippe auf die Sitze und schließe mich Micha an. ??????????????????????????????????????????????? rätzelhafte Grüße Steffan
Also wie muß ein neues Ventil (Nadeln +Sitz) aussehen, daß es nach dem Zufallsprinzip dicht ist? Etwa unpräziese gefertigt?
Na ja, so ganz zufällig ist es ja nun auch nicht.
Die Auswertung meiner Dichtungsversuche:
-Die Bank bei mir komplett montiert waagerecht auf einem Tisch an Tank angeschlossen => dicht! -Die Bank im Mopped eingebaut=> dicht, leichte Benzinstandsdifferenz mit der Schlauchmethode erkennbar. -Nach Ausbau und Korrektur der betroffenen Schwimmer und Wiedereinbau=> dicht, alle Schwimmerhöhen korrekt. -Fahrprobe (nach 3 Starterumdrehungen sprang der Motor an) => dicht! -Nach dem Warmfahren Gemisch und Synchonisation eingestellt => dicht! -Eingestellten Bock durchs Wendland gescheucht, alles schön heiß gebrannt und jegliche Motorbelastungszustände simuliert=> richtig gute Laufkultur, bis auf die marshallauspufftypischen kleinen "Ruckler" bei unteren Drehzahlen und nahezu Standgas, alles dicht!
Und Bei Uwe: -Ausgebaut waagerecht aufgestellt am Tank angeschlossen=> dicht! -Bei sämtlichen Versuchen nach Einbau ins Mopped=> immer undicht!
Fazit: Der Vergaser mag Uwes XS nicht Seit wann mögen Vergaser etwas? Mal wieder was dazugelern
Ich würde ja zu gern das Ding nochmal bei mir einbauen, wenn da nicht immer die hunderte von Kilometern dazwischen lägen!
Macht es Sinn, wenn ich Uwe alles was ich an gebrauchten Sitzen und Nadeln habe schicke und er sich die Finger wund probiert?
Oder sollte Uwe sich nochmal neue Ventile kaufen (z.B.Motorradbay der Satz für 8,90€) in der Hoffnug, daß die Verarbeitung oder was auch immer besser ist?
Im Hinblick auf Steffans Geschicht 2fach verrätzelte Grüße
diese Vergaserfrustgeschichte klingt in meinen Ohren schon fast schicksalhaft. Da scheint sich die Vergaserbank geradezu gegen den armen XS-Treiber verschwört zu haben.
Bisher hatte ich in der Beziehung Glück. Meine Vergaserbank war bis jetzt immer dicht,(klopf auf Holz) aber die Dicke hat egal, was ich mache, nur geschätzte 50Ps (mit zwei verschiedenen Motoren). Sämtliche Reinigungs- Membrantausch- Schwimmerstand mit der Schlauchmethodeeinstell- Düsentausch- etc. Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt.
Bei so einem alten Moped hat fast jeder sein Päckchen zu tragen.
Also ich bekomme das auch nicht so richtig in den Kopf mit dieser Überlaufgeschichte.
Jetzt mal ganz nüchtern gefragt: Kann es sein, das mit dieser Schlaucheinstellerei der Vergaser die Schwimmer so knapp eingestellt sind, so das wenn das Motorrad auf dem Hauptständer steht, die Schwimmer nicht mehr schließen weil dann die Vergaser nicht mehr in der Waage sind?? Hauptständer im Rahmen eingedrückt - Hinterrad steht knapp auf dem Boden ?? Hast du es mal mit der üblichem Messschieber Methode versucht magerer einzustellen was dann passiert ???
@ Rainer
In Antwort auf:.... aber die Dicke hat egal, was ich mache, nur geschätzte 50Ps
Du meinst eine XS 650 ... oder
Gruß Rolf
_______________________________________________ Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!
Nein lieber Rolf, meine ich nicht. Denn ich hatte schon eine und kenne den Unterschied. Es war eine XS650 "electric" von 1974(76?), ein wunderschöner Parallel-Twin mit kugelgelagerter Nockenwelle. Eigentlich unverwüstlich, bis auf das Geklapper des Fliehkraftreglers, der auf einer extra Achse in der Nockenwelle lief. Man konnte ihn dann noch einmal umdrehen, bevor man einen neuen kaufen musste. Leider hatte ich nach einem Riss im Kurbelgehäuse keine Motivation mehr, das Teil zu reparieren und bin so auf meine erste XS1100 gekommen. Im Nachhinein habe ich diesen Schritt aber nie bereut!
In Antwort auf:Im Nachhinein habe ich diesen Schritt aber nie bereut!
Die Richtige Entscheidung !!!!
.... obwohl mich ja sone Twin auch noch jucken würde. Hier im Ort fährt eine 650er im geilen originalen Café Racer Look alá Nortonstile. ..... und bei dem Gebrüll der 2 Dunstal Tüten geht mir die Hose rauf und runter. Schlimm ist schon dass das Teil wie die Hölle geht, noch Schlimmer das der Besitzer einer von der Rennleitung ist.
Gruß Rolf
_______________________________________________ Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!
Die Schlauchmethode dient bei mir nur der Überprüfung der Messschiebereinstellung. Zeigt der Messschieber gleiche Schwimmerhöhen an, gibt es manchmal bei der anschließenden Schlauchkontrolle ein oder 2 Ausreißer, die einen taken höher sind. Diese können dann noch tiefer nachgestellt werden. Würde also eher sagen: Die Schlauchmethode vermeidet eher einen ungewollt hohen Stand.
Heute habe mich damit abgefunden, in den nächsten Wochen alle Träume vom Eisenschweintreiben durch schöne Landschaften zu begraben.
Hatte gestern die Vergaserbank eingebaut und dicht gehabt! Nach zig-mal ein und ausbauen und Schwimmereinstellung mit Messchiebermethode in magerster Einstellung und Schlauchmethode zur Kontrolle und und und... lief nur noch Vergaser Nr. 3 aus, was ich mit der Gummihammermethode austreiben konnte. Der Benzinstand bei allen 4 Vergasern war in den Schläuchen in Höhe der Trennebene zwischen Schwimmerkammerdeckel und oberem Gehäuse - eigentlich wunderbar! Jetzt wollte ich nur noch den Schlauch an Vergaser 3 abmontieren, wozu ich den Schwimmerkammerdeckel abbauen musste - und dazu musste der Vergaser eben noch mal raus. Also Vergaserbank aus dem Motorrad raus, Benzin abgelassen, Schwimmerkammerdeckel ab, Schlauchmimik durch Ablassschraube ersetzt, Schwimmerdeckel wieder drauf, Vergaserbank wieder rein und vom baldigen Eisenschweintreiben geträumt... Es wurde schon dunkel und kalt auf der Terrasse und ich freute mich auf die nächsten Tage.
Heute baue ich den Luftfilter ein, schließe alles an, gedenke gleich den Vergaser zu synchronisieren und betätige den Anlasser - Motor springt an, dreht 10 sekunden und stirbt ab. Am Luftfiltergehäuse sind Spuren von Benzin zu sehen....
Luftfiltergehäuseunterteil raus - Benzinpfütze drin! Benzinhähne auf PRI und gekuckt, wo´s raus kommt - Vergaser Nr. 1 sehr stark, Vergaser Nr. 2 etwas, Vergaser Nr. 3 stark, Vergaser Nr. 4 dicht.
Meine Frau sah mich mit meinem Frust an und meinte nur: "Verkauf doch dein Motorrad!"
Ich wollte so schnell nicht aufgeben. Bewährte Gummihammermethode eingesetzt - zum ersten. Kein Erfolg. Gummihammer zum zweiten - kein Erfolg. Gummihammer von anderer Seite - kein Erfolg.
Schwimmerkammerdeckel Nr. 1 bei eingebautem Vergaser abmontiert. Schwimmer bewegt und Nadel beobachtet - alles bewegt sich, wie es soll, kein Klemmen oder so was zu sehen. Messschieber von unten an Schwimmer gehalten und Schwimmer so hoch gedrückt, dass die Nadel soeben den Ventilsitz erreicht und nicht noch höher gedrückt wird - Distanz okay. Schwimmer ausgebaut und Nadel angeschaut - Neuteil, sieht wunderbar aus, keine Riefen, kein Schmutz, kein nichts. Wie so was aussehen soll. Ventilsitz rausgeschraubt und angeschaut - das selbe, Neuteil, alles glatt, keine Beschädigung erkennbar - was will man mehr? Nadel in Ventilsitz gesteckt und versucht, durchzublasen - alles dicht.
Alles wieder in Vergaser eingebaut, Schlauch an Schwimmerkammerdeckel angeschlossen, Vergaser geflutet - schwapp und plätscher aus Schlauch und Ansaugstutzen. Gummihammer - kein Erfolg.
Dann hab´ ich erkannt, dass ich nicht mehr weiter komme, egal was ich mache. Vergaser ausgebaut, Benzin abgelassen, eingepackt und im Keller verstaut. Motorrad in Nachbars Garage zwischen Anhänger und Regal geschoben und verwirrt ´ne Flasche Bier aufgemacht, auf nen Gartenstuhl gesetzt und über den Sinn des Schraubens nachgedacht.
Micha: ich traue mich ja gar nicht mehr, die Vergaserbank zu Dir zu schicken, wo Du schon so viel Arbeit da hineingesteckt hast! Wenn´s nur die Entfernung wäre, wär´s wirklich kein Problem, das Ding noch mal zuzuschicken - für die Post sind Entfernungen egal. Für eine ordnungsgemäße Funktion der Vergaser mache ich nun fast alles - denn ohne Vergaser ist der Rest vom Motorrad nur unnütze Materie.
ich versuche jetzt mal aus dem Blickwinkel eines absoluten Laien an die Sache ranzugehen, also lacht mich einfach mal aus Daß es an der Vergaserbank alleine liegt, kann ich mir langsam nicht mehr vorstellen. Kann es sein, daß sich irgendwo ein Unter- oder Überdruck aufbaut, der dazu führt, daß sich die Schwimmer vom Idealzustand wegbewegen? Materiallaie bin ich auch , also, gibt es bei Dir irgendwelche magnetischen Kraftfelder oder Einflüsse, die dazu führen könnten, daß sich die Schwimmer aus dem Ideal... etc. ?
Kannst Du Dir bei jemandem eine funktionierende Vergaserbank leihen und bei Dir einbauen, ob diese dann normal funktioniert oder evtl. aus irgendeinem (z.Zt. noch nicht ersichtlichen) Grund auch "infiziert" wird? Traut sich jemand, Dir seinen zu leihen?
Wenn alles Mögliche nicht zum Erfolg führt, muß man auch das anscheinend Unmögliche zumindest mal in Betracht ziehen.
Hi Uwe. Hast du mal deine Tankbelüftung überprüft. Nicht das im Tank ein Überdruck entsteht und dir die Nadelventile auf drückt. Z.b. mal mit offenem Tankdeckel versuchen.
Hi Uwe, das mit der Flasche Bier, war eine sehr gute Entscheidung! Trink noch eine zweite, aber bloß nicht aufgeben !!!! Hier sind soviel Schrauber, online !!!!! Gummihammer, nehme doch im eingebauten Zustand mal die Schwimmerkammergehäuse ab, und hebe die Schwimmer mit der Hand an. (hat bei mir nicht funktioniert,aber es ist ein weiterer Schritt zum Erfolg ) Tankentlüftung, auch eine Möglichkeit ! Mache und berichte, aber dann muß nach der zweiten Flasche schluß sein Gruß Steffan
jetzt schon verkaufen wäre echt schade, solltest du wirklich nicht machen! Wenn doch, meld dich nochmal bei mir, bevor du sie irgendwo reinstellst
Also wenn du Bock hast, mir das Ding nochmal zuzuschicken: ich bin schon richtig heiß drauf, was passiert, wenn ich das Ding bei mir wieder einpflanze, wirklich. Eine lösende Idee habe ich nicht, zumindest noch glaube ich dran, das der Scheiß an meiner dicht sein wird.
Vielen Dank für das Mitleiden und die guten Ideen!
Andy: solche Gedanken hab´ ich auch schon gehabt. Entlüftungsschläuche vom Vergaser gehen an Luftfilterkasten. Der ist nicht mehr original, sondern Oberteil von 5K7 und Unterteil von 3H7. Habe festgestellt, dass die Anschlussnippel am Oberteil gar keine Bohrung haben, sondern blind sind. Beim Aufstecken der Schläuche an Blindnippel könnte Überdruck aufgebaut werden? Schwimmer scheinen aus Messing zu sein - unmagnetisches Material. Wenn doch aus Eisen - beim besten Wissen und Gewissen weit und breit kein Magnet in der Nähe. Terrassenboden Betonplatten auf Schotter und Sand gesetzt, Überdachung Plexiglas auf Holzständer, Werkzeugkasten 1 m entfernt. Wüsste auch niemanden, von dem ich mal eine Vergaserbank leihen könnte.
PeterM: Habe das aufgefangene Benzin jedesmal in den Tank zurückgeschüttet, zigmal den Tankdeckel auf und zu gemacht, dabei hat es nie gezischt. Überdruck im Tank kann ich mir nicht vorstellen.
Steffan: Habe zuletzt bei Vergaser Nr. 1 im eingebauten Zustand den Deckel abgenommen und Schwimmer manuell angehoben, hat leider nichts bewirkt. Dann habe ich ja auch das Ventil samt Sitz ausgebaut, um es mir genau anzuschauen, hatte ja keine Riefen oder Ablagerungen oder so was gesehen und wieder eingebaut, nochmals Schwimmer paarmal bewegt - alles ohne Erfolg.
Micha: Wenn Du wirklich schon ganz heiß drauf bist, das Ding bei Dir nochmal einzupflanzen, dann schicke ich es Dir gerne nochmal zu. Falls das Ding bei Dir absolut funzen sollte, kannst es gleich eingebaut lassen und mir mal Deine Vergaserbank zuschicken. Wenn die bei mir funzen sollte, könnten wir Vergasertausch machen und alle wären glücklich... ;) Wenn Deine Vergaser bei mir auch nicht funzen sollten, dann wird meine Frau wohl doch recht haben...