also ich habe heute meinen Tank vom Lackierer bekommen und das erste mal eine Probefahrt gemacht! Das erste mal dass das gute Stück wieder bewegt wurde, seit 10 Jahren Leider aber ist noch irgendwas grundlegend falsch, gefühlte 10 PS sind soweit verfügbar. Außerdem bleibt das Gas etwas hängen. Ich habe die Vergaser nur per Papier-Mess Methoder syncroniesiert, aber nur daran kanns nicht liegen. Hat jemand von euch alten Hasen ein paar Ideen für einen Neuling was denn so zu prüfen ist? Aus dem Luftfiltergehäuse werde ich auch nicht ganz schlau. Der Filter ist neu, ein K&N.
habe mir gerade die Bilder Deines Moppels in der Galerie angeschaut. Sehr schmuck! (Die Unterdruckschläuche vom Benzinhahn zum Ansaugstutzen sind imO etwas lang.) Was hast Du denn da für einen Auspuff verbaut?
Zu Deinem Problem. Mir fallen jetzt aufgrund der spärlichen Information mehrere Ursachen ein.
Wie ist es denn mit der Zündnachsteuerung. Du hast ja keinen Fliehkraftregler mehr, deshalb ist der Fehler an dieser Stelle nicht so wahrscheinlich. Hast Du trotzdem mal geblitzt, ob die Dicke brav mit steigender Drehzahl auf Frühzündung geht?
Die zweite und potentiell eher wahrscheinliche Ursache würde die Vergaser betreffen. Sind die nach der langen Standzeit gereinigt bzw überholt worden?
Schreibe doch bitte mal alles auf, was du schon alles getauscht/geändert/gewartet hast, wie hoch die Laufleistung ist, wie lange du die XS schon hast und ob bekannt ist wann und vor welchen Änderungen der Bock das letzte mal gut lief usw..... damit wir uns mal ein technisches Bild von deiner XS machen können.
Was genau ist dir am Luftfiltergehäuse unklar? Grundsätzlich steckt da halt ein Filterelement drin, K&N ist schon mal ne solide Sache.
Um dir ein Bild vom Motorzustand machen zu können wäre eine Kompressionsmessung recht einfach, aber nützlich. Sie liefert recht gute aussagen über den Zustand von Kolben/Ringen und Ventilen. Siehe z.B. diese Beiträge: http://172816.homepagemodules.de/t261f13...essen--Bar.html
Auch schadet es sicherlich nicht, das Ventilspiel mal zu messen.
Zündung sollte wie Rainer schrieb überprüft werden. Auch ist der Einbau von neuen Zündkerzen wenn nicht schon geschehen nach der Standzeit sicherlich erstmal Pflicht.
Und dann halt immer wieder die Vergaser. Verdächtig ist hier schon mal, daß das Gas scheinbar "hängenbleibt" Wühle dich doch z.B. mal durch diesen Thread, da steht schon recht viel zum Thema Vergaser:http://172816.homepagemodules.de/t270f59...-zum-x-ten.html
Nach so langen Standzeiten und erst recht, wenn die XS vor dieser Zeit nicht im eigenen Besitz war, kann man sich eigentlich nur nach dem Ausschlußprinzip durcharbeiten, d. h. nacheinander prüfen/messen einstellen und die Istwerte mit den vorgegebenen Sollwerten in der Repanleitung vergeichen, um eine Vorstellung zu bekommen, wo der Schraubenschlüssel anzusetzen ist.
A propos Repanleitung: hast du eine?
Je konkretere (Verständnis)Fragen, desto konkreter die Antworten
Danke für das Lob! Das macht mich stolz Der Auspuff ist nach Angaben des Verkäufers eine Sebring, laut dem österreichischen Einelgenemigungsbescheid, den er mir mitgegeben hat, eine MU 150. Laut dem Verkäufer soll der Motor auch überholt worden sein, also neue Kolbenringe, Zylinderkopfdichtung, Ventile neu eingeschliffen. Das Problem ist nur dass dem Mann nicht zu trauen ist, er hat so einiges behauptet was denn angeblich gemacht worden hätte sein sollen, was definitiv aber nicht so war. Aber wer baut vor dem Kauf schon Bremsbacken, Motor etc auseinander Also der Motor soll angeblich vor der Instandsetzung noch gelaufen sein, der Vekäufer meinte nur die Nocke sei falsch eingesetzt gewesen, versicherte mir aber dass er nie mit dem Anlasser drauf gehalten habe. Nachdem wir die Nocke richtig eingesetzt haben lief aber noch nichts, da vergessen wurde, die richtigen Shims einzubauen Insofern, was das für eine Instandsetzung sein soll weiss ich auch nicht genau. Kompression hat er jetzt grundsätzlich einmal, bei warmem Motor habe ich aber noch nicht gemessen. Die Zündkerzen sind angeblich auch neu und sehen auch so aus, also besser gesagt 10 Jahre alt und unbenutzt, sollten die gewechselt werden? Dazu muss ich sagen dass ich mich mit Motorschrauben noch nicht wirklich auskenne, das ist das erste mal dass ich damit zu tun habe. Am Montag kommt mein Bruder vorbei, der hat da schon Erfahrung. Wir halten euch dann auf dem Laufenden! Danke für die Unterstützung! Ja was mich halt an dem Luftfilterkasten wundert dass da noch viel mehr drin ist als nur der Filter
Also eine Sebring ist das wirklich nicht. Der Topf sieht ehr aus wie Mittelschalldämpfer von einem alten Opel oder Ford.
Zu deinen Schläuchen:
Der oberer scheint wohl für den Benzinhahn Unterdruck zu sein .... aber vieeeel zu lang. Aber was ist das Untere ????? Sitzt dort noch ein Filter mit dran oder ist es eine Schlauchschnellverschlusskupplung ????? Auf jeden Fall ..... wenn es eine Benzinleitung ist, sollte der Schlauch so verlegt werden, dass das Benzin von oben in Schwimmerkammern einfließen sollte und nicht von unten.
Schwimmerhöhen mit Papier - Mess - Methode einstellen ??? Wie geht denn das ??
Nach 10 Jahren Standzeit ist auf jeden Fall eine Generalüberholung des Vergaser fällig. Die Membranen dürften ohne Konservierung rissig-, Kanäle und Düsen verharzt sein. Meist auch hängen die Gasschieber fest oder kommen nicht alle gleichmäßig hoch (mein Favorit in der Sache)
10 Jahre alte und unbenutzte Kerzen hat nichts zu sagen. NGK Kerzen schlagen gerne nach längere Stilllegung beim Erststart durch Kondesablagerungen durch.
Kompression hat jeder Motor irgendwie ..... aber die und gleiche Druckhöhe ist maßgebend !!!
Einen Motor überholt man nicht nur mit neuen Kolbenringen, sondern auch mit neuen Übermaßkolben wenn der Motor die dementsprechende Laufleistung hinter sich hat.
Was noch alles im LuFi zu finden ist, kannst du dem Bild entnehmen: Bild gelöscht !
Berichte doch bitte mal genaueres weiter.
Gruß Rolf
_______________________________________________ Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!
Hmm, das klingt ja schon etwas komisch. Motor angeblich überholt? Wer Ventile einschleifen kann, der baut eigentlich ne Nockenwelle auch richtig ein und hat auch auf dem Schirm, daß nach dem Einschleifen das Ventilspiel von Grund auf neu hergestellt werden muß. In deinem Vorstellungstext ließt man was von "kleineren Shims", also dünnere? Wär zumindest logisch nach dem Einschleifen. Ventilspiel habt ihr demnach ja geprüft, die Werte passen jetzt? Also messt nochmal die Kompression vernünftig (auch ein fertiger Motor hat eine grundsätzliche Kompession) Falls du es nicht eh schon weißt: Zu hoch ist schlecht => zum Beispiel möglich durch Ölkohleablagerungen aufgrund von verschlissenen Kolbenringen und/oder Ventilschaftdichtungen. Zu niedrig is auch doof. Falls zu niedrig: etwas Motoröl durchs Zündkerzengewinde des zu messenden Zylinders rein (paar Tropfen) -steigt die Kompression, weißt du, daß an den Kolben/Zylindern/Ringen nichts überholt wurde, diese also verschlissen sind. -steigt sie nicht, ist wahrscheinlich was an den Ventilen faul (Eingebrannter Sitz, krumme Ventile..) Ist alles chick und vor allem die Druckdifferenz zwischen den Zylindern nicht zu groß (aus dem Kopf: max 1bar glaube ich, lieber nochmal im Buch nachschauen) könnt ihr erstmal auf einen einigermaßen intakten Motor hoffen.
Glücklicher Weise sind Zündkerzen für die XS im Gegensatz zu manch einem Reiskocher ein "Centartikel", also gar nicht lange überlegen => neue da reinmachen.
Zündung: Rainer, vielleicht hab ich was übersehen/gelesen, woher weißt du, daß da kein Fliehkraftregler drin ist? Wie auch immer und wie auch schon erwähnt: Zündung abblitzen, das zeigt einduetig, ob was faul ist. Falls doch vorhanden Fliehkraftregler ausbauen, auf Freigängigkeit prüfen, säubern und leicht fetten. Im Leerlauf sollten 5° Frühzündung anliegen. Bei steigender Drehzahl muß es schnell mehr werden. Im Repbuch ist ein Zünddiagramm drin, da könnt ihr entnehmen, wei viel Frühzündung bei welcher Drehzahl anliegen muß. Einmal messen ohne Unterdruckdose, dann mit und auf jeden Fall auch die U-Dose in ihrer Funktion prüfen (dicht?, erreicht sie die max Frühverstellung? Unterdruckleitung zur Dose dicht?) Das alte viel zitierte Spielchen eben. Falls keine Pistole vorhanden/ausleihbar: nix bei Louise kaufen, bei ATU gibts die gleiche für fast die Hälfte (war zu mindest vor 2 Jahren so).
Auf den Vergaser wurde ja schon drauf hingewiesen. Irgendwo hab ich was von einem durchgerosteten Tank gelesen. Was ist mit den Benzinhänen? waren die dicht. Wenn sie es nicht waren, stellt sich das von Rolf beschriebene Zenarion erst recht ein. Wenn ein Tank durchrostet, ist auch immer schön übler Sprit im Spiel, der mit seinen Zersetzungsprodukten oft an den Hähnen nagt und dann erst recht im Vergaser wütet. 10 Jahre is ne lange Zeit. Du schriebs in einem anderen Thread was von defekten Gemischschrauben. Am Vergaser ward ihr also scheinbar schon mal dran. Was habt ihr im einzelnen alles am Vergaser gemacht?
In Antwort auf:Zündung: Rainer, vielleicht hab ich was übersehen/gelesen, woher weißt du, daß da kein Fliehkraftregler drin ist?
Wenn es ne 5K7 ist, wie der TE geschrieben hat, wird die Frühzündung doch von der TCI erledigt, wie bei der 3XO. Aber das könnte evtl. auch noch ne Fehlerquelle sein, wenn der Motor keinen Fliehkraftregler hat und die TCI von der 2H9 ist.
Immerhin drängt sich langsam der Gedanke auf, dass an dem Moppel nicht unbedingt fachmännisch gebastelt wurde.
Vielen Dank für all die Ausführungen :) Also den Gaser hatten wir natürlich schon zerlegt, die Schieber sind noch sehr gut, kommen gleichmäßig hoch und gereinigt haben wir ihn auch soweit. Die Schläche waren vorläufig, werde ich kürzen. Drunter hängen Benzinfilter, danke für den Tipp dass die Schwimmerkammern von oben her versorgt werden müssen. Morgen werden wir mal weitersehen!
Hi Rainer, 5k7? Hab ich wohl überlesen. Zumindest die Fotos sehen nach 2h9 od. 3KO aus. Wie auch immer, nachschauen, was verbaut ist und Zündung abblitzen, um die Zündung ausschließen zu können.
Sorry, ich komme nicht drauf, in welchem Thread ich das gelesen habe. Der Motor sieht mir auch nach 2H9 aus und hat die Kickstarterwelle. Der Scheinwerfer ist dann aber wieder rund, wie bei der 5K7.
Fachmännisch schrauben kann ja jeder Bei uns wird kreativ gebastelt Seitdem sie konstant auf allen vier Töpfen läuft sieht es schon besser aus! Heute war ich beim Tüv und hab ihn auch gleich bekommen, war ein sehr netter Herr da. Was das für ein Endtopf sein sollte wusste er natürlich auch nicht, hat dann eine Geräuschmessung gemacht und da war alles im grünen Bereich. Überhalb von 4000 Umdrehungen läuft der Motor jetzt sehr gut, nur unten herum zieht er nicht durch, was eigentlich nach Schiebern riecht, aber wir hatten die Gaser nochmal draußen und die Schieber laufen eigentlich wunderbar gleichmäßig, hmmm. Ideen? Das geht unterhalb von 3000 Umdrehungen auch nur langsam zurück. Naja jetzt mal schauen was der Motor tut wenn er mal 100 Kilometer gelaufen ist! Die Testfahrt muss aber noch warten weil ich neuen Papiere erst am Montag beim Tüv abholen kann, und ich aber für eine Woche wegfahre, am Sonntag.
hört sich ja seltsam an. Mal ne´ dumme Frage, sind die Schieber im Vergaser denn leichtängig, oder werden sie durch Schmier oder so etwas gebremst? Aber Du sagtest ja, daß der Vergaser gereinigt wurde. Hat denn jemand die Federn in den Schiebern durch stärkere ausgetauscht? Kann ich mir zwar nich vorstellen passt alles nich zu Deiner Beschreibung, dann müsste er ja schneller wieder unterhalb 3000 zurückgehen, aber.......komisch.
Was passiert, wenn dieser Vergaser in einer anderen Maschine eingebaut wird? Wenn Du eh ne´ Woche weg bist, könnte dann nich jemand mal den Vergaser bei sich einbauen, um zu sehen, ob es wirklich nur am Vergaser liegt?
Viel Erfolg bei der Fehlersuche und viel Spaß bei der einen Woche Wegsein!
Vielleicht ist das nur was ganz einfaches.... Das hatte ich auch bei mir war das einer der beiden Benzinhähne nicht offen war. Dann bekommen nur 2 der 4 Vergaser Sprit. Bei mir war nur der Unterdruckschlauch defekt der den einen BH öffnen sollte. lG. Stephan