wir hatten ja schon mal im Juli dazu e-mail-Kontakt. Ich hatte Dir ja meine Überlegungen zu der Anpassung der Führungsnuten mitgeteilt, um ein tieferes Eingreifen der Klauen zu gewährleisten.
In Antwort auf: Auszug aus meiner Mail: Da mein 2. Motor aber auch noch zu reparieren ist, habe ich mir überlegt , dass man ja auch die Führungsnuten der Schaltwalze bearbeiten kann, um den gleichen Effekt zu erzielen. Sollte es funktionieren melde ich mich noch mal bei Dir.
kann mich erinnern. Ich nehme an, du hast deinen 2. Motor noch nicht zerlegt. Wie auch ich meinen Resevemotor.
Mit der Anpassung der Nut kann man bestimmt gezielt eingreifen, mit der Veränderung des Zapfen muß man halt mal schauen ob man das Getriebe noch durchschalten kann.
Beides ist aufwendig, die Nut zu veränder funktioniert bestimmt, den Zapfen zu ändern ist evtuell auch recht einfach.
Bist du sicher daß das klappen sollte ?? Die Schaltumlenkung (Fächerverzahnung) unter dem linken Getriebedeckel hat nur einen begrenzten, bestimmten Weg, der sich nicht verstellen lässt. Man kann zwar am Schalthebel den Schaltwinkel verstellen, aber nicht den Weg. Ich denke das bei verlängerter Schaltnut der Zapfen dabei nicht weit genug vor/einlaufen kann. Oder gibt es noch einen Trick wie man dazu den Schaltweg verlängern kann ohne das zuviel Druck auf die Schaltgabeln kommt ?
Gruß Rolf
_______________________________________________ Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!
Aha. Die Idee ist ja nicht schlecht. Aber wenn ihr den Nutkanal im Bild nach rechts ausweitet, müsste links aufgefüttert werden, damit der Zapfen bei Belastung sich nicht hin und her bewegt. Aufschweißen ???
Meine Bedenken wegen des dabei länger werdenden Schaltwegs bleibt. In irgend einem Forum habe ich ähnliches auch schon mal gelesen und dort verklemmte sich dann jedes mal der eingelegte Gang beim herunter schalten.
Ich würde es günstiger finden, solange die Schaltgabeln und Walze noch intakt sind, die Gangräder mit Ausgleichsscheiben aus zu tarieren, solange die Schaltklauen und Eingreifnuten noch nicht ganz ausgelutscht sind.
Aber ein Versuch macht Klug
Gruß Rolf
_______________________________________________ Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!
der Schaltweg dürfte sich eigentlich nicht verlängern. Die durch die Schaltung vorgegebene Drehung der Schaltwalze für den Gangwechsel wird ja nicht verändert. Nur die Führung der Schaltgabel wird in einem etwas steileren Winkel geführt. Die Nut muss natürlich eine saubere Führung des Schaltgabelzapfens ermöglichen.
ich habe eine kleine Übersicht in PowerPoint über das Getriebe mit Fotos aus einem anderem Forum erstellt. Leider kann ich die Datei nicht hochladen. Hat jemand einen Tip?
Art, hast du auch Fotos von der betroffenen Schaltgabel?
daß ich Deine Methode der Verschiebung des Zahnrads per Abdrehen für eine prima Lösung halte, habe ich schon früher deutlich gesagt. Daß ich nicht in jedem Detail mit Deinen Angaben übereinstimme, ist Dir vielleicht auch noch in Erinnerung - ich denke, wir können uns trotzdem gegenseitig leben lassen. Da jetzt aber wieder Forumsteilnehmer den Bericht auf Deiner HP lesen werden, möchte ich doch noch einmal anmerken, daß zum Ausdistanzieren keine Beilagscheiben (mit undefinierten Eigenschaften) verwendet werden, sondern planparallel geschliffene und gehärtete Anlauf- oder Paßscheiben. Und solche Paßscheiben selbst herzustellen wäre etwas unökonomisch (und den meisten Forumsteilnehmern auch garnicht möglich), da diese Normteile zu geringen Preisen in engen Maßabstufungen erhältlich sind.
Die falsch gefräste Schaltwalze der XS1100 ist zwar die Hauptursache für den überspringenden 2. Gang, wie Rolf befürchte ich allerdings, daß bei einer Änderung der Nut nur im Verschiebebereich des Zahnrads die dann deutlich steilere Verschiebeflanke Probleme verursachen könnte. O.K., wissen tut man das erst nach dem Ausprobieren.
Ich habe mir erlaubt, Deine sehr schöne PPT-Bildfolge der Getrieberadpositionen in den einzelnen Gängen in ein PDF umzuwandeln und hier anzuhängen - Rolf könnte die PDF-Datei dann bitte in Deinen Beitrag verschieben.
beim Durchscrollen ist mir gerade noch aufgefallen, daß weiter oben von Peters Senf die Rede ist - darf ich mir die Einbildung erlauben, daß mit dem Senf-Peter ich gemeint bin? Also hier noch etwas Senf:
Die Idee mit der Abänderung der Nut in der Schaltwalze trifft genau den Nagel auf den Kopf. Allerdings hast Du dir da ein schönes Stück Arbeit vorgenommen, und wie im vorstehenden Beitrag gesagt, müßte zur Vermeidung einer steileren Verschiebeflanke die Nut eigentlich auf dem ganzen Walzenumfang abgeändert werden. Schlußendlich wäre also eine völlig neue Schaltwalze, die dann auch gleich noch die 4. + 5.Gang-Probleme beheben könnte, optimal - und eine solche geänderte Schaltwalze bereitzustellen, wäre die Aufgabe (und Pflicht) von YAMAHA gewesen!!
Ich will Dir keinesfalls in Deine Arbeit reinreden, aber selbst wenn das Ergebnis bestens funktionieren sollte, bliebe es eine Einzellösung - wie viele der von diesen speziellen Getriebeproblemen betroffenen Forumsteilnehmer könnten einen solchen Umbau nachvollziehen? Für eine saubere Ausdistanzierung darf man zwar auch keine zwei linken Hände haben, aber das wäre doch für viele 2.Gang-Geschädigte im Bereich des Machbaren. Ich verweise auch nochmal auf die in einem anderen 2.Gang-Beitrag eingestellten Links zu amerikanischen Seiten, wo über schlichten Wechsel der Anlaufscheibe zwischen 2.Gang-Rad und Seegerring auf die andere Seite dieses Getrieberads berichtet wird.
So ganz vage habe ich in Erinnerung, daß Rolf mal was von möglicher Nachfertigung des 2.Gang-Rades gesagt hat - vielleicht war das aber auch ein Mißverständnis. Falls nicht, könnte dabei durch eine axial verschobene Radnabe ja gleich das Abdrehen und die Verwendung zusätzlicher oder anderer Anlaufscheiben überflüssig gemacht werden, zudem ließe sich durch eine um ca. 0.3 mm (axial) breitere Nabe das übermäßige Spiel des 2.Gang-Rades eliminieren.
Nach soviel Feuersenf (habe ich mir gestern gekauft, allerdings nicht zur Anwendung im XS1100-Getriebe ), bin ich trotzdem sehr interessiert, wie das mit Deinem Schaltwalzen-Projekt weitergeht!
In Antwort auf:Rolf könnte die PDF-Datei dann bitte in Deinen Beitrag verschieben.
Dateianhänge kann ich leider nicht verschieben. Interessant ist aber, wenn man die PDF Datei geöffnet hat, das sich die Bilder mit einer Scroll Maus in schnellere Bewegungen bringen lassen, als wenn man von unten in den Motor schaut während damit einer fährt.
Das mit der Nachtfertigung der 2. Gangräder habe ich damals schon erwähnt. Nur kam nach dem Aufruf keine Resonanz, weder von den XS 1100er oder XS 750er. Darum wurde das Projekt wieder verworfen.
Was vielleicht Interessant wäre, ob die Schaltwalzen der FJ passen würden. Bei der FJ 1100 gab es ja auch das 2. Gang Problem, bei der FJ 1200 nicht mehr.
Gruß Rolf
_______________________________________________ Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!
danke fürs reinstellen vom PDF. Freilich ist eine Passscheibe gemeint, und nicht eine Beilagscheibe wie man sie im Baumarkt bekommt. Danke für den Hinweis, ich werdes es auf meiner HP ändern.
Hallo Rolf,
danke für deinen Hinweis, es war eh so gemeint mit dem schnellen durchklicken- deshalb hab ichs auch als ppt Datei gemacht, ich dachte nicht, dass es auch mit pdf auch sogut funktioniert.
Vielleicht habe ich es auch überlesen, aber zu diesen Passscheiben habe ich nochmal eine Frage: wie sind denn die Maße dieser Scheiben (Peter schreibt ja was von Normteilen)? Das Problem wird ja mit zunehmendem Alter der Dicken nicht geringer. Als ich vor Jahren mal im alten Forum danach gefragt hatte, gabs keine brauchbaren Aussagen dazu. Es schadet sicher nicht, sich mal ein kleines Sortiment davon auf Lager zu legen, sonst gehts irgendwann mal wie mit den Radlagern