laut Bucheli Seite 35 hat die XS1100 eine Drehstrom-Lichtmaschine von Hitachi (Typ LD 120-04). Sie hat drei Phasen. Wie schaut das bei Gleichstrom-Lichtmaschinen aus?
Die Aussage dass es sich um eine Drehstrom-Lichtmaschine handelt, hatte ich es auch im Kopf von einem Elektriker, der mir mal die ganze Elektrik überarbeitet hat. Kann es sein, dass Du hier irrst? Denn dann würde der Regler von Ignitech doch passen.
Da die XS 1100 eine Dreiphasen-Lichtmaschine hat, könnte auch der Regler Typ 3 von Sachse (http://www.elektronik-sachse.de/) zum Einsatz kommen. Der kann sogar extern über einen Trimmer eingestellt werden. Diesen muss man jedoch selber verkabeln. Elektronik Sachse liefert die 6,3 mm Flachsteckhülsen mit. Mein Tipp hierzu: direkt und ohne Umwege in die Mülltonne und Crimpstecker nehmen.
selbstverständlich kann es sein, daß ich mich irre, kommt ja auch ab und zu vor - allerdings nicht im vorliegenden Fall, befürchte ich.
Von einer Gleichstrom-Lichtmaschine war nirgendwo die Rede, es ging dabei um die Erzeugung des Erregerfelds. Bei der XS1100 dient hierzu die mittlere (hier feststehende und somit schleifringlose) gleichstromgespeiste Spule. Daneben (oder vielleicht sogar überwiegend) gibt es das Erregungsverfahren mittels rotierender Permanentmagnete. Ob es sich bei der Lichtmaschine wie heute üblich um einen (Mehrphasen-) Drehstromgenerator oder einen gelegentlich bei Oldtimern zu findenden (Einphasen-) Wechselstromgenerator handelt, ist von der Erregungsart unabhängig, allerdings gab es (viel früher) auch 'selbstregelnde' Wechselstrom-Generatoren. Ob man Lichtmaschine oder Generator sagt, ist übrigens weitgehend egal, zumindest bei modernen Ausführungen - wozu ich auch die der XS1100 zähle.
Wie bereits in meinem Beitrag weiter oben erklärt, sind die Verfahren zur Regelung der Bordnetz-Gleichspannung bei permanentmagneterregten und gleichstromerregten Drehstromgeneratoren grundverschieden, weshalb der Regler RCH25Z von IgniTech auch nicht an der XS1100 einsetzbar ist.