Hallo, meine 83er 2H9 macht folgendes: Im kalten Zustand läuft sie schön sauber im Leerlauf, wenn der Motor dann aber warm ist, läuft sie einfach immer auf 2000 Touren im Standgas. Wenn ich dann ein paar kurze Gasstöße mache (also ein paar mal im Leerlauf einfach mal Gas geben) dann fällt die Leerlaufdrehzahl wieder auf Normalmaß zurück. Was meint Ihr, könnte es sein, dass die Vergaseransaugstutzem (also die Verbindungsgummis zum Zylinderkopf) undicht sind und dieses Problem verursachen? Die Gummis sind vor ca 7 Jahren zuletzt erneuert worden. Schönen Gruß Hans-Peter
Ich kenne drei mögliche Ursachen für "hängendes" Standgas: - Nebenluft - absprühen mit Bremsenreiniger zur Diagnose - Drosslklappenwelle schwergängig - Ölen - Auslassventile zu wenig Spiel
Ich hatte bei meiner XS mal, dass sie bei einer bestimmten Drehzahl "hängen geblieben" ist - allerdings war das beim Fahren, nicht im Leerlauf. Ursache war eine festhängende Zündverstellung. Also nicht ganz genau die gleichen Symptome wie bei Dir.
nur wenn du bei das standgas sowie evtl die syncronschrsuben sozusagen in den "minusbereich" drehst ! Dann etwas WD40 oder änlich geartetes " Muschiflott" am Klappenrand verteilst und die Drosselklappenwelle nun ein paarmal bei jeweiligen klappe mit den etwa 3/4 gelôsten Schraube " schnacken" lässt! dann im geschlossenen Zustand(!!!) die Schrauben wieder mit o.8-1Mm anziehen. wenn schraubensicherung vorhanden ist ... ein 1/10 tröpfchen unterden kopd zum Gewinde bringen!
dannach die Klappen mit dem o.o5er Fühlerblatt wieder in die reihe bringen! dabei zuerst alle klappen wieder aufdrehen und mit der Standgasschraube den " Master" zuerst einstellen dann den ersten Nachbarn und dann den nächsten ...
der Verschleiß ensteht durch das aufspulen der Federn beim Gasgeben, die an den Wellen ziehen und damit die Klappen ans Venturi drücken , die sich dort meist unbeobachtet dann reinreiben. Wenn das Spiel der Bohrung um die Schraube nicht ausreicht nehme ich die Lappen raus und dremel einpaar Zehntel luft dazu ... dazu müssen die verquetschten originalschrauben füße zwingen weggedremelt werden - sonst gibt das unweigerlich "lochfraß" im M3(!) gewinde !!! Dazu sollten die Schieber raus und an derer statt das Ende eines eingeschalteten Staubsaugers platziert werden ...
ich habe dazu die vergaser üblicherweise einzeln in der Hand ...
hiernach ist unbedingt alles prinlich zu säubern , sofern die schrauben oder auch neue verwendet werden : diese setze ich mit Loctite 638 ein ... selber verstemmen macht üblicherweise die Welle krum !
Danke der Nachfrage, das Problem ist leider noch nicht gelöst. Aktuell ist nun erst mal Winterpause, das Saisonkennzeichen ist erst wieder ab April 26 aktiv. Da ich leider selber keine Möglichkeit zum Schrauben habe, wird sich bis dahin auch nichts mehr tun.
Zitat von Ulmmi im Beitrag #10Danke der Nachfrage, das Problem ist leider noch nicht gelöst. Aktuell ist nun erst mal Winterpause, das Saisonkennzeichen ist erst wieder ab April 26 aktiv. Da ich leider selber keine Möglichkeit zum Schrauben habe, wird sich bis dahin auch nichts mehr tun.
Was hat denn die Vergaserbestückung (Düsen etc.) gelaufen. Das sind Verschleißteile, die irgendwann Probleme machen. Das ist auch der Grund, warum ich bei jedem Vergasermotor inzwischen als erstes die Vergaser überhole bzw. Komplett neu bestücke, wenn die Laufleistung unbekannt ist.