Respekt,aber der korrekte Durchmesser der konischen Bohrung mit den dazugehörigen konischen Düsen ermöglicht erst eine perfekte Vergasereinstellung-ob das hier noch gegeben ist Gruß Guiadexs
Ja, das ist wirklich die Frage. Die winzige Öffnung im Vergasergehäuse leidet wirklich etwas. Das lässt sich nicht vermeiden. Die Spitze des Nagels dringt allerdings nicht tief ein, weil die abgebrochenen Spitzen ja bis an die Innenwand reichen und durch den Druck des Nagels die Nadelspitzen mit einem "Klack" gelöst werden und rausfliegen. Es braucht schon ordentlich Druck, aber nicht viel Weg. Dennoch drückt sich die Nagelspitze ein wenig (0,5 mm) in das weiche Alu ein und weitet die Öffnung etwas. Direkt weiter innen hat allerdings der Nadelkanal noch seine ursprüngliche Form, sodass die über die Nadel gesteuerte Durchflussmenge unbeeinflusst sein dürfte. Das ist eine Vermutung / Hoffnung. Die Alternative wäre für mich aber gewesen, die Gehäuse wegzuwerfen. Ein Ausbohren der konischen Nadelspitzen aus hartem Messing in dem butterweichen Vergasermeterial dürfte auch schwierig bis unmöglich sein, ohne den ursprünglichen Kanal zu beschädigen. Also hatte ich die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich habe mich für Cholera entschieden Also Zusammenfassung: Der Nadelkanal hat noch seine alte Form, aber die Öffnung ist rund 0,5 mm tief trichterförmig erweitert. Die über die Leerlaufgemischschraube einzustellende Kraftstoffmenge dürfte wie bisher fein justierbar sein, das Zerstäubungsverhalten an der Düsenöffnung wird sich zwangsläufig geändert haben. Ich probiere es einfach mal aus. Ist ja nur ein Bastelobjekt für 45 Euro.