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Yamaha XS 1100 Forum

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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 2.174 mal aufgerufen
 Elektrik
Michael TÜ Offline



Beiträge: 178

14.08.2009 21:58
Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hei,

bin zurück von den Lofoten - mal schauen, wieviele Jahre ich das noch mit meiner alten Dame (Martini) mache. Dieses Jahr hat sie mich wieder ein bisschen geärgert. Bei eingeschaltetem Licht und sehr tiefen Drehzahlen hat die Ladeleistung nicht ausgereicht, um die Batterie zu laden - sondern sie hat sie leergesaugt.

Ich denke, dass die Bürsten/Kohlen in der Lima vielleicht verschlissen sind. Müsste manchen von euch doch auch schon so gegangen sein, oder? Erinnert mich an meinen müden Anlasser vor kurzem.

Grüße

Michael

PeterM Offline




Beiträge: 82

14.08.2009 22:18
#2 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hi .Dann viel Spaß beim suchen .

Die XS11 hat keine Kohlebürsten.

Prüf mal den Stecker vom Ladestomregeler.
Die sind gerne mal Verschmort oder Oxidiert.

Gruß PeterM

Peter Kemm Offline




Beiträge: 1.265

15.08.2009 00:33
#3 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hallo Michael,

zu diesem Thema/Problem gabs im alten Forum unendlich viele z.T. sehr ausführliche Beiträge, an denen Du meiner Erinnerung nach verschiedentlich auch beteiligt warst (und natürlich auch eine Reihe von Beiträgen von meiner Seite) - da ist doch hoffentlich etwas hängengeblieben?

Wie PeterM sagt, korrodierte Steckkontakte sind an der XS eine recht häufige Elektrik-Problemursache, aber eher noch häufiger hat sich bei (angeblich) mangelnder Ladeleistung schlicht eine defekte Batterie als Problemursache herausgestellt. Ansonsten wird die Angelegenheit mit Suchen von gebrochenen Leitungen, Überprüfen von Regler/Gleichrichter, Sicherungskasten, Hauptschalter usw. usw. etwas aufwendiger.

Was Deine Überlegungen betrifft, wie lange oder wie oft es Deine alte XS-Dame noch zu den Lofoten (und zurück) schaffen wird, solltest Du Dir mal keine Sorgen machen. Bis die Zahl der Lofoten-Besuche deiner Martini die Zahl der Nordkap-Besuche (oder gar der Lappland-Touren insgesamt) meiner 'nackten' XS erreicht hat, hast Du noch sehr viele Jahre Lofoten-Erlebnisse vor Dir. Es war Deine Erwähnung der Lofoten, die mich zu einem erneuten Rückfall aus meiner Forumsschreibabstinenz veranlaßte - die Luft, die Landschaft, die Weite, die Einsamkeit, die Rauheit im äußersten Norden Skandinaviens fehlen mir wirklich sehr.

Gruß, Peter

Peter Kemm Offline




Beiträge: 1.265

15.08.2009 07:52
#4 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Nach meinem erneuten Sünden-, äh Rückfall kann ich zum Problemkreis LiMa - Regler - Batterie (soweit da ein Zusammenhang besteht, respektive vermutet wurde) ja noch etwas nachliefern. Nur zur Erinnerung - auch bei Leo stellte sich im Dezember 2007 ein vermeintlich komplexes Regler- und Anlasserproblem nach längerer Untersuchung schlußendlich als simpler Batteriedefekt heraus.

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Prähistorische Ausgrabungen aus dem alten Forum:

Den extrem langen Thread der Diskussion mit Leo will ich niemandem zumuten, ebenso wird auf einen ebenfalls recht umfangreichen Thread über Spannungs- und Stromversorgungsprobleme in Zusammenhang mit Zusatzscheinwerfern (und daraus folgend einer Relaisschaltung zur Entlastung von Steck- und Schaltkontakten - nicht zuletzt auch im Hauptschalter!) verzichtet. Forumsinterne Links sind natürlich nicht mehr aktivierbar. Schreibfehler wurden belassen - selbstverständlich auch in meinen Beiträgen.

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Lichtmaschine defekt - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Martin am 01. Mai 2007 16:44:10:

Ist es egal, wie herum man die Lichtmaschine in den Deckel einbaut? Habe einen neuen Seitendeckel montiert. Seitdem geht die Lima nicht mehr (und der Drehzahlmesser). Muß dieser 'Kranz' mit den Wicklungen, der innen im Deckel mit 4 Schrauben fixiert ist, eine bestimmte Lage haben? Man kann ihn ja so und so herum einbauen. Wenn ja: wie muss er liegen? Der Kabelbaum nach oben oder unten, wenn man in den Deckel schaut (also zum Motor hin oder nach außen)?

An was könnte es noch leiegen, dass die Lima nach dem Einbau eines neuen Deckels nicht mehr geht?

Danke, Martin


Re: Lichtmaschine defekt - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Michael Oppelt am 01. Mai 2007 18:04:53: Als Antwort auf: Lichtmaschine defekt geschrieben von Martin am 01. Mai 2007 16:44:10:

Ich weiß nicht, wie das bei der XS1100 ist aber bei meiner XS750 hatte ich mal den Fehler gemacht, beim Einbau des Deckels eine Passhülse (die den Deckel genau ausrichtet) zu vergessen. Der Rotor hat dann den Deckel berührt - kein Strom mehr. Falls die XS1100 auch solche Passhülsen hat (was ich nicht weiß) dann überprüfe die. Vielleicht hast Du ja jetzt auch welche übrig... :-)

Gruß, Michael


Re: Lichtmaschine defekt - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Peter Kemm am 02. Mai 2007 03:16:56: Als Antwort auf: Lichtmaschine defekt geschrieben von Martin am 01. Mai 2007 16:44:10:

Hallo Martin,

bei der LiMa der XS1100 handelt es sich um einen Drehstromgenerator mit schleifringloser Erregung. Ein Umklappen der (äußeren) Generatorwicklung macht aus einem rechtsdrehenden ein linksdrehendes Drehstromsystem. Aufgrund des insgesamt sehr simplen Aufbaus würde ich auf Anhieb sagen, daß sich daraus keine elektrischen Probleme ergeben sollten.

Anders siehts mit dem mechanischen Aufbau aus. Die LiMa-Wicklung aus einem Deckel auszubauen und in den anderen Deckel ggf. verkehrt herum einzubauen, war bestimmt nicht einfach - entschuldige bitte den Sarkasmus, aber das ist doch etwas schwierig vorstellbar. Der aufgrund der Erstmontage vorgeformte LiMa-Kabelstrang müßte schon allein durch leichteste Montierbarkeit die 'richtige' Position eindeutig anzeigen. Abgesehen davon sind soviele 'Markierungen' oder 'Hinweise' am Wicklungsblechpaket, daß man auch bei völliger Neumontage ohne Muster die Wicklung eigentlich garnicht falsch montieren kann. Also: Du schaust in den abgenommenen LiMa-Deckel hinein. Die Halbrundnuten für die Befestigungsschrauben außen am Wicklungsblechpaket haben nur auf einer Paketseite (halb-) zylindrische Ansenkungen für die Inbus-Schraubenköpfe - nur damit ergibt sich eine fluchtende Schraubenkopfauflage - diese Ansenkungen müssen somit zu Dir zeigen, auch der Kabelstrangabgang aus der Wicklung ist dann Dir zugewandt! Außerdem gibt es eine weitere Halbrundnut im Blechpaket, die vermutlich zur Ausrichtung der Wicklung bei der Werks-Erstmontage dient(e). Diese Nut liegt wie der Kabelstrangabgang aus der Wicklung in Bezug auf den Deckel-Schriftzug YAMAHA oben. Der LiMa-Deckel wird mittels zweier Paßhülsen exakt positioniert, um einen ringsum gleichmäßigen Erreger-Luftspalt sicherzustellen.

Wahrscheinlich hast Du bei der Probiererei die Wicklung, respektive deren Anschlußleitungen beschädigt, worauf auch die fehlende Drehzahlmesseranzeige hinweist. Und/oder falls Du bei laufendem Motor probehalber die Batterie abgeklemmt haben solltest, kann aufgrund der dann zu hohen Spannung der Regler beschädigt worden sein. Nach korrekter Montage vor weiteren Laufversuchen unbedingt die Generator- oder Statorwicklung und die Erreger- oder Feldwicklung durchmessen und dabei auch den Kabelstrang bewegen, um eventuelle Leiter(an)brüche zu entdecken. Generatorwicklungs-Sollwiderstand ist 3 x 0.4 Ohm, gemessen in dem 6poligen Stecker wechselweise zwischen jeweils zwei weißen Kabeln. Der Erregerwicklungs-Sollwiderstand beträgt 3.5 Ohm, gemessen zwischen dem grünen und braunen Kabel im 3poligen Stecker. Diese Messungen müssen an den abgezogenen Steckern durchgeführt werden!
Auch der Regler oder Gleichrichter sollte vor erneuten Laufversuchen durchgemessen werden. Das ist zwar nicht übermäßig schwierig, aber doch etwas zu umfangreich, um es hier zu beschreiben. Falls Du kein Werkstatthandbuch hast, besorge Dir die CD von Rolf oder die DVD von Horst (Ironpig) - dort liegt das Handbuch als PDF-Datei vor.

Gruß, Peter


Re: Lichtmaschine defekt - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Martin Eßer am 02. Mai 2007 11:48:02: Als Antwort auf: Re: Lichtmaschine defekt geschrieben von Peter Kemm am 02. Mai 2007 03:16:56:

Hallo Peter,

vielen Dank. Dann habe ich die Lima richtig herum eigebaut. Ich wollte nur sicher gehen. Vermutlich habe ich dann tatsächlich ein Kabel zerstört. Hatte vorher gelegentlich den Eindruck - dank Voltmeter - dass die Lima Aussetzer hat. So, nun baue ich sie aus und werde mal mein Ohmmeter bemühen.

Ein Reparaturhandbuch habe ich; genauso die CD von Ironpig. Du hast Recht; da ist das alles gut beschrieben. Man sieht sich in Frankreich...

Danke nochmal, Martin

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Drehzahlmesser - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Jochen am 24. Juni 2007 18:44:00:

Hallo liebe XS-Liebhaber,

bei meiner 2H9 spinnt der Drehzahlmesser und ich weiß nicht, wie dieses Problem zu beheben ist; Sobald man die Zündung auf on macht, springt die Drehzahlmessernadel ans Ende des Drehzahlbereiches. Weiß von euch vl. jemand, was man da unternehmen kann bzw was defekt ist?

Liebe Grüße, Jochen


Re: Drehzahlmesser - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Michael Oppelt am 25. Juni 2007 11:32:43: Als Antwort auf: Drehzahlmesser geschrieben von Jochen am 24. Juni 2007 18:44:00:

Hallo,

nur zur Info: Der Drehzahlmesser wird vom Spannungsregler angesteuert. Wenn der Drehzahlmesser spinnt, kann es also zwei Gründe haben: Entweder der Drehzahlmesser ist defekt oder das Signal, das er kriegt ist nicht in Ordnung. Letzteres könnte am Spannungsregler liegen (war bei mir schon ein paarmal kaputt). Überprüfe mal an der Batterie, ob die Kiste noch richtig lädt.

Gruß aus Tübingen, Michael


Re: Drehzahlmesser - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Peter Kemm am 25. Juni 2007 21:57:59: Als Antwort auf: Re: Drehzahlmesser geschrieben von Michael Oppelt am 25. Juni 2007 11:32:43:

Hallo,

kleine Korrektur: Der Drehzahlmesser wird nicht vom Regler angesteuert, sondern er hängt - ohne jede Absicherung! - direkt an einer der drei weiß isolierten Anschlußleitungen der LiMa, mißt also die Frequenz der Drehspannung. Eine idiotische Schaltung, einzig sinnvoll wäre eine Ansteuerung durch die Zündbox! Aber es ist nun mal, wie es ist.

Wenn nicht der Drehzahlmesser selbst einen Defekt hat (auch korrodierte Steckkontakte sind eine Möglichkeit), kann die Ursache sowohl an der LiMa, wie am Regler, oder an den Anschlußleitungen liegen. Die beiden Steckanschlüsse der LiMa und die beiden Steckanschlüsse des Reglers trennen. Eventuelle Verbrennungen der Steckkontakte oder Anschmorungen der Steckergehäuse weisen auf einen Kurzschluß hin. LiMa und Regler von den (abgezogenen) Steckern her durchmessen, dabei auch Anschlußleitungen bewegen, um (an)gebrochene Adern zu entdecken. Zu den Details der Messung s. Werkstatthandbuch S. 6-9 bis 6-15. Außerdem können auch Verbindungsleitungen im Kabelbaum beschädigt sein, z.B. in dem Strang vom Steuerkopf in den Scheinwerfer, der ja ständigen Bewegungen unterliegt.

Gruß, Peter


Re: Drehzahlmesser - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Peter Kemm am 26. Juni 2007 14:15:23: Als Antwort auf: Re: Drehzahlmesser geschrieben von Peter Kemm am 25. Juni 2007 21:57:59:

Nachtrag:

Einen Drehzahlmesserausfall aufgrund eines LiMa- und Gleichrichter-/Reglerdefekts hatte ich auch schon mal, aber da zeigt der Drehzahlmesser dann i.a. Null an. Ein Springen der Anzeige auf Maximalausschlag scheint eher auf ein Problem des Drehzahlmessers selbst hinzuweisen.

Die in meinem ersten Beitrag angesprochenen Überprüfungen sind zwar auf alle Fälle zu empfehlen - die Messungen bei laufendem Motor sind etwas fummelig, da man an den zusammengesteckten Anschlüssen des Gleichrichters am Kabelbaum von 'hinten' an die Kontakte kommen muß - vgl. Werstatthandbuch S. 6-11 bis 6-13. Vorher bieten sich aber Messungen / Überprüfungen auf der Drehzahlmesserseite an, da man hier einfacher und schneller drankommt - hierzu s.a. Werkstatthandbuch S. 6-36 + 6-37. Funktionieren Drehzahlmesserbeleuchtung und Benzinuhr? Wenn nicht, fehlt wahrscheinlich der Masseanschluß (schwarze Leitung), z.B. aufgrund eines Aderbruchs irgendwo 'unterwegs' im Kabelbaum, oder wegen korrodierter Steckverbindungen. Dann die im Scheinwerfergehäuse befindliche Steckverbindung des Drehzahlmessers an den Kabelbaum trennen. Im kabelbaumseitigen Stecker die Gleichspannung zwischen schwarzer und brauner Leitung messen (Zündschalter 'On') - bei stehendem Motor ca. 12 V (= Batteriespannung), bei laufendem Motor und rappelvoller Batterie zwischen 14 V und 15 V. Bei laufendem Motor Wechselspannung zwischen schwarzer und weißer Leitung messen, die zwischen 6 V und 7 V liegen sollte. Die Frequenz der Wechselspannung könnte bei Leerlauf zwischen 10 Hz und 30 Hz liegen und muß mit steigender Drehzahl synchron zunehmen. Wenn ich sage 'könnte', heißt das, ich habe die Frequenz mangels Bedarf selbst noch nicht gemessen, und mir das auf die Schnelle anhand der Konstruktion der LiMa-Statorwicklung und der Erreger-Polzahl zu überlegen, lohnt nicht den Aufwand. Unbedingte Vorsicht - da wie bereits gesagt, zwischen LiMa und Drehzahlmesser eine Absicherung fehlt, wäre ein durch die Messung verursachter Kurzschluß ziemlich folgenschwer!!! Prinzipiell gilt das auch bei den oben erwähnten Messungen am Regler!

Der Drehzahlmesser selbst, respektive seine Anzeige, läßt sich mittels Einspeisung eines Sinussignals von 6V bis 7 V zwischen schwarzer und weißer Leitung (im abgezogenen Stecker!) überprüfen. Dabei mit ca. 10 Hz beginnen und dann die Frequenz steigern - die Drehzahlanzeige muß im gleichen Verhältnis wie die Frequenz zunehmen. Dazu wird ein Funktionsgenerator benötigt (gerne und falsch auch als Frequenzgenerator bezeichnet) - wer im Elektro-/Elektronik-Bereich tätig oder Elektronikbastler ist, hat ein solches Gerät selbst oder zumindest Zugang zu einem, ansonsten läßt sich vielleicht über einen Bekannten eines ausleihen.

Sicherlich gibt es weitere Überprüfungsmöglichkeiten, aber mit den beschriebenen Maßnahmen müßte sich die Fehlerursache finden und schlußendlich beheben lassen. Und, Jochen, es wäre schön, wenn Du nach Ermittlung der tatsächlichen Fehlerursache dies auch hier mitteilen würdest. Als Tipgeber wüßte man gerne, ob diese Tips was geholfen haben, oder auch ob man völlig daneben lag, und lernt letztlich selbst etwas daraus!

Gruß, Peter


Re: Drehzahlmesser - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Jochen Forstner am 28. Juni 2007 16:51:51: Als Antwort auf: Re: Drehzahlmesser geschrieben von Peter Kemm am 26. Juni 2007 14:15:23:

Bin leider zur Zeit nicht in Reichweite der Maschine, auch leider in absehbarer Zeit nicht. Aber ich würde sie gerne schnellst möglich mit funktionierendem Drehzahlmesser wieder benutzen. Ich leider in den Themengebieten der Elektrik/ Elektronik nicht sonderlich versiert, aber wir haben mal das Licht ausgebaut, und die Steckkontakte überprüft, wie wir dem Werkstatthandbuch entnommen hatten.

Ich danke Dir auf jeden Fall schon mal im Voraus und werde deine ausführlichen Tipps beherzigen und mir auf jeden Fall zu Rate ziehen, wenn ich mich an das Problem mache.

Viele liebe Grüße, Jochen


Re: Drehzahlmesser - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Leon am 28. Juni 2007 22:05:26: Als Antwort auf: Re: Drehzahlmesser geschrieben von Jochen Forstner am 28. Juni 2007 16:51:51:

Moinsen,

ich habe einen solchen Frequenz- oder Sinusgenerator. Wenn Du in der Nähe des Münsterlandes bist, einfach mal melden.... Für die Mail das _at@_ durch ein @ ersetzen.

Gruß, Leo


Re: Drehzahlmesser - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Jochen Forstner am 28. Juni 2007 22:55:05: Als Antwort auf: Re: Drehzahlmesser geschrieben von Leon am 28. Juni 2007 22:05:26:

Tausend Dank für Dein Angebot, mal sehen, ob ich darauf zurückgreifen muss.

Gruß

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Spannungsprobleme - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Gunnar am 18. Oktober 2007 19:15:26:

Nach dem ich schon so einiges erneuert habe und unbaute sind nun wieder probleme mit der Stromversorgung da. Da kommt leider nur 14 V an der Batterie an,statt 14,2-14,8 min. und 13,5 mit angeschalteten Abblendlicht. Also bei öfteren anlassen und Stadtfahrt läd die Batterie nicht genug!Habe Doppelscheinwerfer mit zwei gleichzeitig brennenden Birnen vebaut ,das ganze über 2 Arbeitsrelais( Fern und Abblendlicht) mit direkten Strom von der Batterie.Schön helles Licht!! Dazu Gelakku.Natürlich verbrauchen diese mehr Strom aber es kommt nicht genug an der Batterie an!Den Regeler habe Ich gemessen und vorsichtshalber getausch. Der dicke Stecker der Lichtmaschiene( Spule) wurde vor kurzen erneuert und die Statorspule der gleichen Lima letztes Jahr.Hatte davor schon mal das Problem das der Stecker der Lima( Spule) geschmolzen war.Kommt nun nicht mehr vor, da für die 2 Scheinwerfer nun Relais verbaut sind!Kann die Statorspule schon wieder defeckt sein??? Oder gibt es da noch andere Dinge???

Gruß, Gunnar


Spannungsprobleme einmal anders - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Art am 30. Oktober 2007 22:32:08: Als Antwort auf: Spannungsprobleme geschrieben von Gunnar am 18. Oktober 2007 19:15:26:

Hallo,

möchte einmal mein Problem schildern. In der letzten Zeit habe ich ab und zu anstatt zu wenig Spannung anscheinend zu viel - sprich Hauptlicht und Instrumentenbeleuchtung sehr hell. - Voltmeter angeschlossen. Im Ruhezustand hat die Batterie ca. 12,85 V. Im Ladezustand springt die Spannung von 14,50 - 18 V. Wenn ich den Motor abstelle hat die Batterie noch eine Spannung von 18 V, die sich dann nach ein längeren Ruhephase wieder normalisiert.

Den Regler habe ich noch nicht durchgemessen. Da die Spannung aber nicht immer so hoch ist, stellt sich mir die Frage ob der Regler mal defekt sein kann und dann wieder normal funktioniert.

Gruß, Art


Re: Spannungsprobleme einmal anders - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Peter Kemm am 31. Oktober 2007 06:15:31: Als Antwort auf: Spannungsprobleme einmal anders geschrieben von Art am 30. Oktober 2007 22:32:08:

Na Art, das ist ein Ding - es scheint nichts zu geben, was es nicht gibt. Da mir selbst so ein Fall noch nicht untergekommen ist, versuche ich mal verschiedene Möglichkeiten anzudenken.

1.) Meßgerät defekt? - überprüfen!

2.) Daß eine Batterie in einwandfreiem Zustand bei Laden mit dem '10stündigen' Strom (bei einer 20Ah-Batterie wie bei der XS1100 also 2A) während des Ladens eine Spannung von mehr als 15V erreicht, ist schlicht chemisch/physikalisch unmöglich. Andererseits scheint mir die Spannung der vollgeladenen unbelasteten Batterie mit ca. 12.8V etwas niedrig. Batterie defekt? Batterie vom Bordnetz abklemmen und mit einem üblichen Ladegerät laden. Wenn sie 'voll' ist, sollten beim Weiterladen mit 2A an den Batterie-Polen ca. 14.5V zu messen sein. In unbelastetem Zustand wird die Spannung dann sinken, sollte aber längere Zeit (ganz vage: über viele Stunden) über 13V liegen. Wenn Du ein Ladegerät hättest, mit dem man die (Restkapazität) der Batterie messen kann (oder ein spezielles Akku-Kapazitätsmeßgerät), wäre das Klasse.

Bei einem sehr viel höheren Ladestrom würde der dadurch am Innenwiderstand der Batterie verursachte Spannungsabfall zwar eine deutlich höhere Batteriespannung vortäuschen, aber die XS1100-LiMa kann einen solchen Strom garnicht liefern, und die Batterie würde zerstört werden (Explosionsgefahr!).

3.) In einem XS1100-Bordnetz in einwandfreiem Zustand können Spannungen über 15V nur bei abgeklemmter Batterie auftreten. Niemals bei laufendem Motor 'probehalber' die zur Stabilisierung der Bordnetzspannung notwendige Batterie abklemmen! Die Spannung würde dann stark ansteigen, Defekte verschiedener elektrischer Komponenten wären wahrscheinlich.

Ob ein defekter Regler/Gleichrichter z.B. aufgrund thermischer Effekte zwischenrein mal scheinbar korrekt funktionieren kann, weiß ich nicht, es erscheint mir jedoch nicht übermäßig wahrscheinlich. Irgendwie hört sich das Ganze nach einem 'Wackelkontakt' irgendwo zwischen LiMa, Regler und Batterie an (z.B. aufgrund eines gebrochenen Leiters, oder korrodierter oder loser Kontakte).

4.) Ich würde zur Minimierung des Arbeitsaufwands etwa so vorgehen: Batterie überprüfen (s.o.). Schnellcheck der Verkabelung (Sicht- und Tastprüfung, ev. zwei, drei Durchgangsmessungen). Durchmessung von Gleichrichter/Regler und LiMa (zu diesen Messungen s. zahlreiche Hinweise in früheren Threads). Wenn der tatsächliche Fehler dann immer noch nicht gefunden ist, muß die Verkabelung akribisch überprüft werden - leider mühsam, zeitaufwendig und unübersichtlich.

Gruß, Peter


Re: Spannungsprobleme - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Peter Kemm am 20. Oktober 2007 02:33:20: Als Antwort auf: Spannungsprobleme geschrieben von Gunnar am 18. Oktober 2007 19:15:26:

Hallo Gunnar,

aus Deinen Angaben ist beim besten Willen nicht zu entnehmen, wie sich Dein 'Problem mit der Stromversorgung' nun eigentlich äußert - wird das Licht während der Fahrt mit der Zeit dunkler, verliert die Batterie tatsächlich Ladung? Immerhin nennst Du diesmal wenigstens mal zwei Meßwerte, allerdings besagen diese recht wenig. Die 14.2V - 14.8V gelten direkt am Reglerausgang, an der Batterie ist die Spannung abhängig vom Ladestrom und von den Leitungs- und Kontaktwiderständen auf dem Stromweg vom Regler zur Batterie geringer. Hast Du den Regler wirklich gemäß Angaben im Werkstatthandbuch komplett durchgemessen? Entschuldige, wenn ich daran ein bißchen zweifle.

Falls Du viele kurze Strecken mit sehr niedriger Drehzahl fährst, ist es durchaus möglich, daß aufgrund der vielen Anlaßvorgänge und des erhöhten Stromverbrauchs durch den zweiten Scheinwerfer die Batterie leergenudelt wird. Entweder lädst Du dann ab und zu die Batterie mittels eines Ladegeräts oder bläst eine Stunde mit vollem Rohr über die Autobahn. Wie alt ist Deine Batterie überhaupt, erreicht sie beim Laden am Ladegerät noch ihre volle nominale Kapazität?

Die Relaisschaltung für die Scheinwerfer und der verschmorte LiMa-Stecker haben nichts, aber auch garnichts miteinander zu tun! Darüber zu philosophieren, ob die LiMa-Wicklung schon wieder defekt sein kann, ist nutzlos, Du mußt sie durchmessen! Hinweise zu solchen Messungen, und worauf dabei zu achten ist, wurden schon beliebig oft gegeben, unter anderem auch von mir. Ich weise auch nochmal darauf hin, daß für die minusseitigen Verbindungen (Masse, schwarze Isolation) grundsätzlich die gleichen Verhältnisse hinsichtlich Leitungs- und Kontaktübergangswiderständen gelten, wie für die Plusseite - mit dem einen Unterschied, daß im Zuge der Masseverkabelung keine Schaltkontakte vorkommen.

Bei tatsächlichem Vorliegen eines - aus Deinen Angaben nicht erkennbaren - Stromversorgungs- oder Spannungsproblems, und Batterie, Regler und LiMa in per separaten Messungen bestätigtem einwandfreiem Zustand, kommst Du um eine sorgfältige systematische Durchmessung der Stromwege (Spannungen, Stromstärke, Spannungsabfall - Meßwerte notieren!) nicht herum. Leider kostet das einige Zeit und Arbeit.

Gruß, Peter


Re: Spannungsprobleme - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Gunnar am 20. Oktober 2007 19:26:00: Als Antwort auf: Re: Spannungsprobleme geschrieben von Peter Kemm am 20. Oktober 2007 02:33:20:

Die Gelbatterie ist 1 Jahr alt! 14-14,1 bei hoher Drehzahl,kommen an der Batterie an! Der Weg ist ja sehr kurz und direkt von der Lima!!!Bei anderen XS1100 kommen da 14,7 von mir gemessen ,an der Batterie an.Deshalb habe Ich einen direkten vergleich!!Den Regeler habe Ich zusammen mit einem Freund( Elektospezi) und 2 Messgeräten gemessen.Aber vorsichtshalber trotzdem ersetzt!!!Batterie läd nach Autobahnfahrt ohne probleme.Dann sprinngt Sie auch wieder ohne probleme an! Bin ja schon einige 100Kilometer gehahren , ohne probleme!Aber nur Bahn!! Werde dann aml bei gelegenheit die Spule ersetzen.Andere Bekannte fahren auch mit Doppelscheinwerfer im Stadtverkehr ohne das die normale Säurebatterie leer wird!

Gruß, Gunnar


Re: Spannungsprobleme - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Peter Kemm am 21. Oktober 2007 00:17:48: Als Antwort auf: Re: Spannungsprobleme geschrieben von Gunnar am 20. Oktober 2007 19:26:00:

Ich hab immer noch nicht verstanden, worin Dein 'Stromversorgungsproblem' nun eigentlich besteht! Schließlich bist Du laut eigener Aussage "... ohne Probleme schon einige 100 Kilometer gefahren"! Gefällt Dir nur die 'niedrige' Spannung an der Batterie nicht, oder gibt es Startprobleme nach einigen Fahrten wegen 'leerer' Batterie? Wird das Licht beim Fahren nach einiger Zeit dunkler?

Wie hoch ist die Spannung direkt am Reglerausgang, wenn an der Batterie 14.0V - 14.1V anliegen (bei 2000/min, bei 4000/min)? Bricht die Spannung am Reglerausgang bei Lastaufschaltung zusammen (Licht aus, Licht an)? Ob der Weg von der LiMa bis zur Batterie 'kurz' ist, ist völlig belanglos - es geht hier nicht um geometrische Abstände oder Leitungslängen, sondern um die elektrischen Leitungsverhältnisse (Beschädigungen, Kontaktübergänge)! Im übrigen gibt es keine 'direkte' Verbindung zwischen LiMa und Batterie, sondern diese führt auf alle Fälle über den Regler.

Warum Du den Regler 'vorsichtshalber ersetzt' hast, obwohl er laut Messung in Ordnung war, kapier ich nicht. Ebensowenig kapier ich, warum Du die (LiMa-) 'Spule bei Gelegenheit ersetzen' willst, statt erst mal per Komplettmessung (Statorwicklung und Feldwicklung) festzustellen, ob die LiMa einen Defekt aufweist. Dazu gehört auch das Bewegen der Anschlußleitungen bei der Widerstandsmessung, um eventuelle Leiter(an) brüche zu entdecken, sowie eine akribische Sichtprüfung der beiden Wicklungen auf eventuelle Beschädigungen. Außerdem kann eine Messung der Ausgangswechselspannung aller drei Phasen (!) der LiMa in Abhängigkeit von der Motordrehzahl nicht schaden, wobei ebenfalls die Anschlußleitungen zu bewegen sind - hierzu vgl.a. http://f27.parsimony.net/forum67740/messages/2327.htm.

Wenn tatsächlich ein Problem vorliegt, muß die Ursache dieses Problems gefunden und behoben werden. Mit nur Austauschen, ohne zu wissen warum, löst man keine Probleme.

Gruß, Peter


Re: Spannungsprobleme - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Gunnar am 21. Oktober 2007 09:27:19: Als Antwort auf: Re: Spannungsprobleme geschrieben von Peter Kemm am 21. Oktober 2007 00:17:48:

Wie bereits geschrieben. Also bei öfteren anlassen und Stadtfahrt läd die Batterie nicht genug.Dann springt Sie nicht mehr an ,da die Batterie leer ist!! Bei den mehreren Kilometern die ich ohne probleme gefahren bin ,handelt es sich um Autobahnfahrten.Nach Autobahnfahrten ist die Batterie genügend geladen!Und jeder ist nun mal kein Elekktrogenie ,deshalb tauschte Ich den Regler zur 100% Sicherheit um festzustellen ob es daran wirklich nicht liegt!Werde mal die Spannung direkt am Regeler messen,ob Sie bei angeschalteten Licht zusammen bricht. Dies tut sie an der Batterie gemessen um 0,6V also von 14-14,1 bei 4000 U/min auf 13,5V bei eingeschalteten Licht!

Gruß Gunnar


Re: Spannungsprobleme - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Peter Kemm am 21. Oktober 2007 19:16:39: Als Antwort auf: Re: Spannungsprobleme geschrieben von Gunnar am 21. Oktober 2007 09:27:19:

Es scheint, daß wir etwas aneinander vorbeireden. Ich möchte Dich keinesfalls bevormunden, sondern Du hast eine Frage gestellt, und ich hatte gedacht, daß ich Dir mit einigen Hinweisen weiterhelfen könnte.

Endlich steht auch das Problem fest, die Batterie wird bei Stadtfahrt leer! Denn genau das hattest Du bislang nicht gesagt - mit den von Dir genannten 14.0V - 14.1V an der Batterie ohne zusätzliche Belastung und 13.5V bei eingeschaltetem Licht wird keine intakte Batterie leer, sondern dabei wird sie im Gegenteil ständig geladen!!! Also hast Du entweder einen unerkannten 'stillen' Verbraucher in der elektrischen Anlage der XS, der womöglich auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter Strom von der Batterie bezieht, oder bei (gemäßigter) Fahrt - bei der Du ja nicht mißt - bricht die Spannung aufgrund von Defekten einzelner Komponenten oder in der Kabelinstallation weiter zusammen, oder der Anlasser frißt noch mehr, als er es regulär sowieso schon tut, oder die Batterie ist schlicht defekt, so daß sie einerseits nur noch einen Teil ihrer Nennkapazität erreicht, andererseits bei 13.5V keine oder nur unzureichend Ladung aufnimmt. Mit einem Geistesblitz hat man diese/s Problem/e selten gelöst, meist bedarf es dazu leider einiger Messungen und Untersuchungen.

Zu Messungen, Übergangswiderständen etc. habe ich mittlerweile so viel gesagt, daß weiteres darauf Herumreiten wenig Sinn hätte. Nur noch einige Anmerkungen zum Regler. Der Regler der XS1100 ist ein analoges Gerät, dessen Kenndaten von den Parametern der einzelnen Bauteile abhängen - deshalb auch die Angabe eines Toleranzbereichs für die Ausgangsspannung von 14.2V - 14.8V ohne Belastung (außer natürlich durch die Zündung). Ein Regler mit 14.2V Ausgangsspannung ist prinzipiell genausogut, wie ein Regler mit 14.8V. Bei Belastung (Fahrlicht, Blinker, Hörner, HiPower- Stereoanlage, ...) geht die Spannung etwas zurück. Werte nennt nennt YAMAHA dafür schlauerweise nicht, und da ich das mangels Bedarf selbst noch nicht gemessen habe, kann ich dazu leider auch keine Angaben machen - vielleicht hat einer der anderen Forumsteilnehmer dazu verläßliche Werte. Vielleicht hilft es Dir ja schon, wenn Du aus mehreren Reglern einen heraussuchst, der mit 14.8V an der oberen Toleranzgrenze liegt.

Nochmal, nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich so auf der Messerei herumhacke, ganz ohne geht es nun mal meistens leider nicht. Ich hoffe, daß Du Dein Problem bald lösen kannst. Und denke bitte auch daran, die Problemursache und die Problemlösung dann hier im Forum zu posten. Eine solche Rückmeldung wird leider allzuoft 'vergessen', aus Berichten über Problemlösungen können jedoch alle was lernen - auch der Möchtegern- Tipgeber, der mit seinen Tips möglicherweise (völlig) falsch lag!

Gruß, Peter


Re: Spannungsprobleme - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Gunnar am 22. Oktober 2007 19:04:14: Als Antwort auf: Re: Spannungsprobleme geschrieben von Peter Kemm am 21. Oktober 2007 19:16:39:

Hallo Peter,

danke erstmal für die vielen guten Anmerkungen.

Also es sieht im Moment so aus das die Lima und der Regeler völlig O.K sind????Oder nicht?? Nochmals bei 3000 U/min gemessen.Nun kommen nach vorher voll geladener Batterie( Automatikladegerät Optimate 3 auch für Gelakkus ) 14,55V am Regeler und auch an der Batterie/bzw. Magnetschalter an.Habe zuerst ohne laufenden Motor nur die Batterie gemessen,hat 13,46 V.Ist doch auch O.K.

Was nun???? Defeckt des Gelakkus ?? Werde wohl erstmal so fahren,denn der Akku hielt bis nun immer die Spannung hervorragend.Ist ja erst 1 Jahr alt! Werde dann mal sehen wie es weiter geht! Ob er sich wieder entläd.Werde nochmals die Stecker des Regelers blank machen und mit Polfett fetten.

Für weitere Ratschläge bin Ich immer dankbar!

Gruss, Gunnar


Re: Spannungsprobleme - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Peter Kemm am 22. Oktober 2007 20:26:03: Als Antwort auf: Re: Spannungsprobleme geschrieben von Gunnar am 22. Oktober 2007 19:04:14:

Tja Gunnar, aus Deinen Angaben kann ich tatsächlich keinen Rückschluß auf einen Defekt ziehen, das scheint alles in Ordnung zu sein. Weitere Hinweise über die bereits gegebenen hinaus fallen mir im Moment nicht ein, da müßte ich mich schon selbst an die XS setzen.

Gruß, Peter

Micha HH ( gelöscht )
Beiträge:

15.08.2009 16:13
#5 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hi Peter!

Du hast sie alle mal wieder dezent am Ar...

Späßle beiseite:

wirklich genial find ich die von dir immer mal wieder schön plazierten Schätze von deiner Festplatte aus dem alten Forum!

Gruß
Micha HH

malzbiermotorad ( gelöscht )
Beiträge:

16.08.2009 00:49
#6 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

hallo Peter,

dat is ja schon fast ein kleines Lexikon oder Enzyklopäde!

Mensch da wird mir ja schon fast schwindelig.

Wie kann man bloß soviel auf einmal schreiben oder ähnliches?

Gruß Markus

Peter Kemm Offline




Beiträge: 1.265

19.08.2009 14:35
#7 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Um Argumente zur Bestätigung meiner angeblichen Intoleranz [weiß nicht mehr, auf wen sich das bezog - 2010-10-20, Peter] liefern, will ich noch etwas Kritik nachschieben.

Die drei Threads aus dem alten Forum mit insgesamt vier Problemfällen hatte ich deswegen ausgesucht, weil sie eine Menge Informationen enthalten, die vielleicht auch brauchbare Hinweise für die Ursachenfindung bei Michaels Problem mit der 'fehlenden Ladeleistung' liefern könnten. Erst viel später wurde mir bewußt, daß alle Threads ein Phänomen zeigen, das in gleicher Weise auch im neuen Forum präsent ist - zumindest innerhalb der Threads liegt zu keinem der Problemfälle eine abschließende Mitteilung der Betroffenen vor, ob und wie die Problemursache schlußendlich gefunden und das Problem behoben wurde.

Zwar gibt es keine formelle Verpflichtung - z.B. per Forums-Statuten - zu einer solchen Abschlußmitteilung, aber wer sich mit einer Frage oder Bitte um Hilfe an das Forum wendet, weiß, daß er anderen Forumsteilnehmern damit (eventuell nicht unerheblichen) Zeitaufwand abverlangt, den zumeist gleich mehrere auch bereitwillig und gerne erbringen. Und da hat er, verflucht nochmal, die moralische Pflicht, die Problembehandlung mit der Problemlösung abzuschließen! Auch wenn er das nicht tut, wird ihm übrigens bei späteren Problemen trotzdem genauso wieder geholfen werden.

Es ist ja nicht nur der aufgeblasene Möchtegern-Tipgeber, der wissen will, wie weit er mit seinen an den Haaren herbeigezogenen Hinweisen, seinen wichtigtuerischen Überlegungen und seinen dummen Sprüchen daneben lag, auch für die anderen Forumsteilnehmer fehlt die Abrundung, um aus Problembeschreibung, Ratschlägen, Untersuchung und Problemlösung ein Fallbeispiel zu machen, aus dem sich brauchbare Hinweise für vergleichbare Problemfälle ableiten lassen. Nicht zuletzt sind hier die das Forum nur lesenderweise nutzenden 'passiven' Forumsteilnehmer aufgeschmissen, die sich aus Unsicherheit - oder weil dort solche Typen wie ich ihr Unwesen treiben (respektive trieben) - nicht trauen, Fragen ins Forum zu stellen.

Und diese Abschlußmitteilungen gehören unbedingt in den jeweiligen Thread! Mir sind Fälle in Erinnerung, bei denen in einem anderen Thread so beiläufig erwähnt wurde, daß dieses oder jenes Problem gelöst worden wäre - dort waren diese Mitteilungen nicht nur völlig nutzlos, sondern auch sachlich fehl am Platz. Niemand, der das Forum auf vergleichbare Fälle mit Lösungshinweisen für sein eigenes aktuelles Problem durchsucht, kann wissen, daß die endgültige Problemlösung und die Bestätigung für die Brauchbarkeit der Hinweise (oder ggf. auch das Gegenteil) wo ganz anders zu suchen sind!

Um nicht ganz ungerecht zu sein, noch die Anmerkung, daß es selbstverständlich auch Forumsnutzer gibt, die in vorbildlicher Weise nach Lösung ihres Problems darüber auch (im betreffenden Thread) im Forum berichten, manchmal sogar in etwas detaillierterer Form!

Peter

Michael TÜ Offline



Beiträge: 178

19.08.2009 16:56
#8 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hei zusammen,

und Hei Peter Kemm - ach, dass Du nicht mehr nach Norwegen fährst mit Deiner alten Kiste, das ist echt schade. Aber vielleicht machs ich nächstes Jahr doch mit was komfortablerem, zum Teil kam ich mir auf der E6 vor wie auf nem Rodeo-Pferd. Einmal hab ich in einer der Bahnunterführungen (kennst Du, da sind mehrere hintereinander - E6, irgendwo nördlich von Trondheim), heftig aufgesetzt. Oh Mann. Und das, obwohl mein Mittelständeranschlaggummi schon lange weg ist und ich eigentlich gut Bodenfreiheit habe.

Danke für die alten Texte - es ist nicht so, dass ich die vergessen hatte. Nur ist mein Symptom mit der fehlenden Ladeleistung eher anders.

Es tritt öfters mal auf (manchmal, aber selten, ist alles ok), dass die Ladeleistung nicht ausreicht, bei eingeschaltetem Licht die Batterie zu laden. Bei ausgeschaltetem Licht lädt sie immer! Damit fallen alle Kabelprobleme und Wackelkontakte mal weg. Ebensowenig kann ich mir den Spannungsregler als Ursache vorstellen - denn warum sollte der plötzlich wieder funktionieren, wenn ichs Licht ausschalte?
Nach meinem technischen Verständnis glaube ich, dass die Stromerzeugung zu wenig liefert. Kann denn an der Lichtmaschine gar nichts verschleißen?

Danke für eure Hilfe

Michael

Peter Kemm Offline




Beiträge: 1.265

19.08.2009 19:29
#9 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hallo Michael,

nur zur Klarstellung, die - wie mir natürlich bewußt ist, wirkungslose - 'Kritik' bezog sich nicht auf Dich.

Verschleißen im eigentlichen Sinn kann an der LiMa tatsächlich nichts. Was natürlich passieren kann, sind eben echte Defekte, wie (Anschluß-) Leiterbruch, Durchbrennen aufgrund eines Kurzschlusses (verursacht z.B. durch schadhafte externe Isolation, bei Montage beschädigte innere Isolation, defekten Regler). Aber das sind ja so massive Ursachen, die einem kaum im Unklaren über das Was und Wo lassen.

Die Permanentmagnete des Rotors [zu diesem Fehler s. Beitrag v. 2009-08-20; Peter] könnten (teil)entmagnetisiert sein, z.B. weil der Rotor bei einer Demontage mal in die Nähe eines starken Elektromagneten oder eines anderen Hochleistungs-Permanentmagneten (z.B. eines Hub- oder Tragmagneten) gelangte. Zumindest denkbar ist auch ein Nachlassen der Feldstärke über die vielen Jahre oder aufgrund der ständigen Vibrationen. Ob die bei Betrieb erreichte Temperatur diesbezüglich bereits von Einfluß sein könnte, weiß ich nicht. Ein nicht exakt positionierter Rotor aufgrund fehlerhafter Montage o.a. könnte ebenfalls nachteilig sein. All diese unauffälligeren möglichen Einflüsse würden sich jedoch in einer niedrigeren Spannung äußern, möglicherweise auch in einem deutlichen Spannungszusammenbruch bei hoher Belastung. Das ließe sich aber per Messung überprüfen, notfalls auch während der Fahrt. Vielleicht tauschst Du einfach mal den Rotor, möglicherweise gibt es auch Firmen, bei denen man einen solchen Rotor überprüfen und ggf. neu magnetisieren lassen kann.

Schließlich ist noch eine Degradation der inneren Isolation über die lange Zeit bei ständigen erhöhten (Betriebs-) Temperaturen nicht auszuschließen, so daß es zu LiMa-internen Leckströmen kommen könnte, was wiederum per Messung unter niedriger und hoher Belastung auffallen müßte.

Abgesehen von den ersterwähnten 'echten' Defekten alles recht vage, sehr unübersichtlich und für den Nichtspezialisten kaum rausfindbar. Solange an einer intakten Batterie unter allen Betriebsumständen (niedrige, mittlere, hohe Last, niedrige, erhöhte Fahr-Drehzahl) über 13V anliegen, wird sie auch geladen - um eine teilentladene Batterie jedoch wirklich 'voll' zu laden, muß die Spannung allerdings über längere Zeit gegen 14V betragen. Zu Ladevorgang und Batterietyp-abhängigen Ladetechniken gibts (und gabs) ja an anderen Stellen des Forums Hinweise, Erklärungen und Ratschläge. Du könntest einfach mal die LiMa komplett (Stator + Rotor) tauschen. Wenn Deine speziellen Probleme dann immer noch auftauchen, liegts nicht an der LiMa. Hattest Du übrigens nicht mal was von einem Niedrigverbrauchsrekord auf einer Lofoten-Tour durch 'untertourige' Fahrweise geschrieben? So um die 3000/min sollte die Fahrdrehzahl im Minimum schon erreichen, respektive überschreiten.

Daß ich nicht mehr jenseits des Polarkreises rumturne, liegt bestimmt nicht an der Altersmüdigkeit meiner XS. Die ist nach wie vor ganz heiß auf den (seit einigen Jahren leider gar nicht mehr so) 'kalten' hohen Norden - der bräuchte ich nur die Zügel locker lassen, und sie würde alleine hin finden. Auch die 500000km wären längst abgehakt, aber ... . Rodeo mit der XS (!?) - da fallen mir so manche Straßenbaustrecken im Zustand von Panzerübungsplätzen ein, oder der jeweils doppelte beidseitige Gepäckträgerbruch 1978 im 'svarte hullet' (dem schwarzen Loch), sprich im mit übelsten Schlaglöchern bestückten Skarvberg-Tunnel. Zu Federungseigenschaften heutiger Maschinen könnte man die XS nur mit sehr hohem Aufwand durch Radikalumbau erziehen, aber wäre es dann noch eine XS? Trotzdem, erreichen die aktuellen Federungs- und Dämpfungseigenschaften Deiner XS wenigstens noch XS-Standard? Für Dich und Deine Martini hoffe ich, daß es weitere gemeinsame Lofoten-Besuche geben wird.

Gruß, Peter

Art Offline



Beiträge: 168

19.08.2009 23:00
#10 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hallo Peter,

In Antwort auf:
Peter schreibt:
Die drei Threads aus dem alten Forum mit insgesamt vier Problemfällen hatte ich deswegen ausgesucht, weil sie eine Menge Informationen enthalten, die vielleicht auch brauchbare Hinweise für die Ursachenfindung bei Michaels Problem mit der 'fehlenden Ladeleistung' liefern könnten. Erst viel später wurde mir bewußt, daß alle Threads ein Phänomen zeigen, das in gleicher Weise auch im neuen Forum präsent ist - zumindest innerhalb der Threads liegt zu keinem der Problemfälle eine abschließende Mitteilung der Betroffenen vor, ob und wie die Problemursache schlußendlich gefunden und das Problem behoben wurde.





In Antwort auf:
Spannungsprobleme einmal anders - Yamaha XS 1100 Forum Europa
Geschrieben von Art am 30. Oktober 2007 22:32:08: Als Antwort auf: Spannungsprobleme geschrieben von Gunnar am 18. Oktober 2007 19:15:26:

Hallo,

möchte einmal mein Problem schildern. In der letzten Zeit habe ich ab und zu anstatt zu wenig Spannung anscheinend zu viel - sprich Hauptlicht und Instrumentenbeleuchtung sehr hell. - Voltmeter angeschlossen. Im Ruhezustand hat die Batterie ca. 12,85 V. Im Ladezustand springt die Spannung von 14,50 - 18 V. Wenn ich den Motor abstelle hat die Batterie noch eine Spannung von 18 V, die sich dann nach ein längeren Ruhephase wieder normalisiert.

Den Regler habe ich noch nicht durchgemessen. Da die Spannung aber nicht immer so hoch ist, stellt sich mir die Frage ob der Regler mal defekt sein kann und dann wieder normal funktioniert.

Gruß, Art



Meine "Problemlösung"

Also ich habe damals den Regler ausgetauscht ohne den vermeintlich defekten abschließend noch einmal durchgemessen zu haben. Ich glaube aber nicht, dass er daran schuld war. Das Problem war zwar behoben, jedoch habe ich bei Einbau noch alle Stecker und Verbindunhgen überprüft, von Korrosion befreit und gefettet und damit wahrscheinlich den Fehler beseitigt, der dem Regler eine zu geringe Ladespannung vorgaukelte.

Wenn ich demnächst mal wieder den Tank runter habe werde ich den "defekten" probeweise wieder einbauen.

Gruß Art

__________________________________________________
Meine Bikes:
XS 1100 EZ. 4/78;
FZR 1000 EZ. 3/89

Peter Kemm Offline




Beiträge: 1.265

20.08.2009 06:01
#11 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Korrektur:

Den Abschnitt über den Permanentmagnet-Läufer oder -Rotor der XS-LiMa ziehe ich zurück - offensichtlich war ich da aufgrund von Schlafmangel (oder von allgemeiner Verblödung) so von der Rolle, daß ich einen derart horrenden Quatsch verzapft habe.

Zwar gibt es (auch Motorrad-) Lichtmaschinen mit Permanentmagnet-Erregung, aber die LiMa der XS1100 ist selbstverständlich mit elektrischer Erregung ausgestattet, nur eben daß die feststehende Erregerwicklung und der speziell geformte Klauenpol-Rotor baulich getrennt sind. Ich will die Angelegenheit nicht weiter verschlimmern, indem ich jetzt über eine mogliche Magnetisierung statt Entmagnetisierung des Rotors fabuliere!

Die baulichen und funktionstechnischen Vorteile von LiMas mit Permanentmagnet-Erregung liegen zwar auf der Hand, aber wegen der beschränkten Ein- oder Anbaumaße an einem Motorrad lassen sich damit keine für heutige Bedürnisse ausreichenden Abgabeleistungen realisiern. Man findet solche LiMas z.B. an Veteranen, vielleicht auch an Rennmaschinen, ob sie aber noch irgendwo an einem moderneren Gebrauchsmotorrad verwendet werden, ist mir nicht bekannt.

Was für eine Blamage - tut mir leid,

Peter


Korrektur 2, 2010-10-20:

Meine oben geäußerte Meinung, daß permanentmagneterregte Lichtmaschinen bei modernen Motorrädern nicht mehr vorkämen, ist (ebenfalls) falsch. Sowohl LiMas mit Permanentmagnet-Erregung, wie mit Gleichstrom-Erregung kommen bei aktuellen Motorrädern zum Einsatz - zwar vermute ich, daß die Bauart mit Gleichstromerregung überwiegt, weiß es aber nicht.

Peter

Michael TÜ Offline



Beiträge: 178

20.08.2009 16:31
#12 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hei Peter,

ich bin immer an Deinen technischen Infos interessiert.

Kurz zur Federung: Wilbers-Federn in der Gabel und VMax Federbeine - das sollte eigentlich schon das sein, was mit vertretbarem Aufwand zu machen ist ... ach ja, und Schwarz-Lager. Aber lassen wir das. Vielleicht, wars einfach nur ein Fehler von mir, mal ein modernes Motorrad zu fahren (PAN European ST 1300, was für ein hässlicher Großroller - aber wie einfach + komfortabel zu fahren!)

Ich muss vielleicht präzisieren. Erstens: Ich versteh schon ein bischen was von E-Technik. Und dass es keine Kabelbrüche und keine defekte Batterie ist, das weiß ich. Zweitens: Und ich hab natürlich dann im Urlaub ein Voltmeter (ein Amperemeter hab ich nicht bekommen - wäre auch schwieriger einzubauen gewesen - Überbrückung für den Anlasserstrom und solche Sachen ...) eingebaut.

Aber auch das Voltmeter hat mir exakt gesagt, was vorgeht. Alles ist gut beim Losfahren mit Licht, nach 5 Minuten gehts dann los mit der schwachen Ladeleistung (Spannung sinkt ab). Licht ausschalten - sie steigt wieder. Ja, und es stimmt, die Drehzahl spielt auch ne Rolle, nur unter etwa 3.500 tritt das auf.
Aber da das ein neuer Effekt ist und da es ja manchmal funktioniert, gehe ich schon davon aus, dass die Kiste auch bei tiefen Drehzahlen laden muss und dass irgend ein Bauteil in der Lichtmaschine nicht mehr 100% in Ordnung ist. Ich weiß halt nicht welches.

Herzliche Grüße

Michael

Peter Kemm Offline




Beiträge: 1.265

21.08.2009 06:28
#13 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hallo Michael,

eine HONDA Pan European, was sagt man dazu! Aber man kommt nicht daran vorbei, die XS1100 ist nun mal kein modernes Motorrad und läßt sich auch nicht zu einem solchen umpfriemeln.

Da ich heute nacht sowieso auf sein mußte, hatte ich noch einmal umfangreich zusammengeschrieben, wie sich per Messung unterscheiden ließe, ob die von Dir beschriebenen Effekte von der LiMa, vom Regler, von Unterwegseinflüssen (u.a. temperaturabhängige Übergangswiderstände) oder von der Batterie herrühren (ich will letztere noch nicht ganz aus den Augen verlieren) - dabei möchte ich Deine elektrotechnischen Kenntnisse keinesfalls anzweifeln! Das Pamphlet war praktisch fertig, ich schaute nur noch etwas in einem im Browser geöffneten technischen PDF-Dokument nach. Statt dann nur dieses Dokument zu schließen, habe ich aus Versehen den ganzen Browser geschlossen - und damit war die Arbeit mehrerer Stunden im A...! Das war mir eine Lehre, in Zukunft schreib ich sowas, wie ichs zuvor meist gehandhabt hatte, grundsätzlich erst in Word.

Die Nerven und die Zeit, das alles nochmal zu schreiben, habe ich nicht (ich höre förmlich, wie ein Aufatmen durchs Forum geht), aber was solls, es war ja sowieso eigentlich mehr für mich selber. Du erlaubst mir aber noch zwei Anmerkungen - und fasse diese bitte nicht als Bevormundung auf.

Ein fest installierter Strommesser (Du darfst gerne Amperemeter dazu sagen) muß nicht für den Anlasserstrom überbrückt werden, was wegen seines geringen Innenwiderstands auch nicht sicher realisierbar wäre. Er wird nicht in die Batterie-Masse-(Rahmen-)Verbindung eingeschleift, sondern zwischen Hauptsicherungsabgang und Bordnetz, und deswegen auch nicht mit dem Anlaßstrom beaufschlagt.

Ich persönlich lehne einen direkt eingeschleiften Strommesser in der Bordnetzinstallalation grundsätzlich ab. Es müssen zusätzliche Leitungen in den Haupstrompfad eingeschleift werden, was mehrfache Nachteile und Risiken mit sich bringt - da sind zunächst die zusätzlichen (zugegeben geringen) Leitungswiderstände, erheblich nachteiligere mehrere Kontakte mit Übergangswiderständen, die Leitungen können beschädigt werden, und wenn der Strommesser selbst einen Defekt erleidet, fällt schlagartig gleich das ganze Bornetz aus. Wenn ich eine permanente Stromanzeige haben wollte, würde ich mir statt dessen aus Meßwiderstand ('Shunt') und Spannungsmesser eine Ersatz'strom'messung bauen, ggf. würde ich mich alternativ vielleicht auch nach einer moderneren Stromeßsonde umsehen.

Falls Du die Ursache für das mysteriöse Verhalten der Spannung an Deiner Martini rausfinden solltest, egal wie und egal wann, hoffe ich, daß man davon was hört, respektive liest.

Gruß, Peter

Michael TÜ Offline



Beiträge: 178

22.08.2009 19:30
#14 RE: Fehlende Ladeleistung Thread geschlossen

Hei Peter,

klar, Du hast Recht - das Amperemeter hätte man nach dem Abzweig für den Anlasser einbauen müssen. Aber mit dem Voltmeter wars einfacher (ich war schließlich im Urlaub und wollte nicht viel basteln - und auch möglichst wenig denken :-))).

Ich war einer von denen, die aufgeatmet haben, dass Deine lange technische Beschreibung an uns vorüberging ..... :-))

Versteh mich nicht falsch - ich finds schon auch interessant, zu wissen, was technisch vorgeht. Aber für die Fehlersuche ist manchmal die "Tausche auf Verdacht" - Methode schneller (wenn man die Teile hat).

Und ich werde demnächst mal die Lichtmaschine tauschen. Ich melde mich, wenn ich die Ergebnisse weiß!

Vielen Dank für Deine Hilfe!

Michael

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