Hatte das Problem dass meine (neue) Batterie nicht geladen wird. Daraufhin habe ich dank dieses Forums den Tipp bekommen, den Stecker hinterm Sicherungskasten zu überprüfen. Dieser war auch arg verschmort. Daraufhin habe ich diesen mittels Quetschverbindern überbrückt.
Nun zu meiner Frage: Von der LiMa kommen vier gelbe Kabel zum Stecker. Soweit ich sehen konnte gehen aber nur drei Weisse vom Stecker ab. Was passiert mit dem vierten Gelben?
Angefügte Bilder:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
Hast Du schon mal ins Handbuch oder zumindest ins Schaltbild reingesehen? Auf deinem Bild kann ich trotz übergroßer 2MB-Datei (auf 250kB reduzieren!) nichts erkennen. Bist Du dir sicher, was das 'kommt von' und 'geht zu' betrifft? Was Du als gelb interpretierst, dürfte eine Verfärbung der weißen Leiterisolation aufgrund der Hitzeentwicklung sein. Von der Lima kommen 3 weiße Leiter und 3 weiße Leiter gehen über einen weiteren Mehrfachstecker zum Regler weiter. Irgendwo (möglicherweise in der LiMa-Steckverbindung - müßte ich selbst erst noch mal nachsehen) zweigt von einer LiMa-Phase ein ebenfalls weißer Leiter ab, welcher in den Drehzahlmesser führt - hier wird die Wechselspannungsfrequenz gemessen und auf U/min skaliert angezeigt. Hierzu s.a. Fehlende Ladeleistung, insb. Beitrag #4.
Die Überbrückung der LiMa-Steckverbindung mittels Quetschverbindern ist zweifellos eine elektrische Verbesserung, trotzdem halte ich die Entfernung der Trennstelle nicht für übermäßig sinnvoll - besser wäre der Ersatz durch eine hochwertigere, vielleicht sogar feuchtigkeitsgeschützte Steckverbindung. Eine solche Gelegenheit nutzt man zudem zwingend zur Durchmessung der LiMa und ggf. des Gleichrichters/Reglers, schließlich muß es sich bei der Verschmorung/Verbrennung der Steckverbindung nicht unbedingt um eine Folge durch Kontaktkorrosion verursachter erhöhter (Steck-) Übergangswiderstände handeln, sondern sie könnte auch die Auswirkung von Überstrom infolge eines Kurzschlusses im Bereich der genannten Komponenten sein - von der Durchführung solcher Messungen ist hier jedoch nichts zu lesen. Zu Messungen an LiMa & ... s. Werkstatthandbuch und der bereits genannte Link.
Danke Peter für die schnelle Antwort. Hattest recht - was ich als gelb interpretiert hatte ist nicht gelb. Der Stecker hat 3x Weiss auf 3x (Rauch)weiss. Soweit schon mal richtig. Nun hab ich aber 1x gelb übrig, von LiMa kommend bzw. zur LiMa gehend. Etwas dünner als die anderen Weissen und stoffummantelt. Auf dem Schaltplan steht dass nur 3x W vom Stecker abgehen, jedoch W W W Y von LiMa kommt/zur LiMa geht. Will nur sicher gehen, denke dass der Gelbe von vornherein nicht angeschlossen war.
Hier ein Ausschnitt vom Schaltplan und Bilder von Stecker und den Kabeln. Der Stecker ist von der Seite mit den 3x W fotografiert. Im anderen Bild sieht man unten rechts das gelbe Kabel.
Weiss leider nicht wie man auf dem Handy die Dateigrößen verändert
Angefügte Bilder:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
Bislang war noch nicht einmal zu erfahren, welche Modell-Variante der XS1100 (oder welchen Typ) Du fährst - laut Schaltplan (-Ausschnitt) wohl keine 2H9 oder 5K7 (in europäischer Ausführung)? Der gelbe Leiter ist bei meiner 2H9 tatsächlich auch vorhanden, und ich weiß auf Anhieb nicht, wofür er gut sein soll - auf alle Fälle wird er im Bordnetz nicht weitergeführt. Ich könnte mir denken, daß es sich um einen für Meß- oder Prüfzwecke separat herausgeführten Anschluß an der Verbindung der drei im Stern geschalteten Statorwicklungen der LiMa handelt, aber bis zu einer Nachprüfung ist das zunächst mal Spekulation.
P.S. Den Satz in Neuling Raum Düsseldorf als 'Hallo und Vorstellung' zu bezeichnen, ist doch wohl eher ein Scherz - zudem hatte ich mit meiner Anmerkung (erkennbar) was anderes gemeint!
Wieder einmal danke Peter an die fixe Antwort. Hatte mir schon gedacht dass der Gelbe für nichts gut ist, wollte nur sicher gehen,
Habe die Batterie wieder eingebaut. Alles OK soweit. Spannung ist bei 13,x V im Standgas. Bei 12,9 V wenn die Maschine aus ist. Es kommt also wieder Strom an der Batterie an.
Jedoch wenn ich die Maschine auf Touren bringe zeigt mir das Multimeter auch höhere Spannung an den Batteriepolen an. Bei ca. 4000 U/min war die Spannung schon bei 16,5V. Höher hatte ich jetzt nicht gas geben wollen, u.A. wegen der Nachbarn. Ist das normal oder tut der Regler nicht was er soll? Falls der Regler kaputt sein sollte würde das ja auch den verschmorten Stecker erklären (?!)...
Ich weiss leider nicht genau welches Modell es ist. Im Fahrzeugbrief steht nur BJ 81 XS1100. Das Handbuch ist aus dem Internet.
"Bei ca. 4000 U/min war die Spannung schon bei 16,5V ..." - entweder ist das Multimeter defekt, oder (leider sehr viel wahrscheinlicher) sind LiMa und/oder Gleichrichter/Regler hinüber. Also wie bereits in Betrag #2 gesagt, messen!
Möglicherweise habe ich mich in Beitrag #2 bezüglich der 'Durchmessung' von LiMa und Gleichrichter/Regler nicht ausreichend verständlich ausgedrückt - damit ist in erster Linie eine Zustandsüberprüfung mittels Messung der Wicklungswiderstände bzw. von Durchgang/Sperrung der Dioden gemeint. Weiter(gehend)en Messungen steht natürlich nichts im Wege. Das runtergeladene Owner's Manual (= 'Bedienungsanleitung') ist als Basis für solche Belange unbrauchbar - auf geeignete Unterlagen wurde schon gefühlte 170 Mal hingewiesen, zuletzt im Beitrag #18 von nach Zündversteller-Überholung keine Zündung mehr (2) ganz am Schluß nach dem ###-Balken.
Die anderen Themen habe ich mir durchgelesen, jedoch konnte ich nirgends lesen wie man den regler "durchmisst", welche Werte soll mir das Multimeter bei welcher Einstellung liefern? Habe diesbezüglich nur den Verweis aufs Werkstatthandbuch finden können, welches ich jedoch nicht habe.
Richtig - und bei mindestens einem der Verweise aufs Werkstatthandbuch (WH) dürfte auch vermerkt sein, daß die Angaben zum Durchmessen des Reglers zu umfangreich sind, um sie in gleicher Übersichtlichkeit wie im WH in einem Forumsbeitrag nachzubeten. Als PDF {YAMAHA_XS1100_WH_6-09--6-15_LadeSystem} angehängt sind die betreffenden Seiten aus dem WH zum Ladesystem inkl. LiMa + Regler. Dieses PDF wird heute um 24:00 wieder gelöscht!
Ich weiß nicht, ob meine Aufforderung (nein, ich sage ausdrücklich nicht mehr 'Empfehlung') zur Beschaffung des XS1100-Werkstatthandbuchs richtig verstanden wurde - ist mir auch egal.
Das Problem hat sich bei der Fahrt eben von selbst gelöst... Plötzlich hält sich die Spannung auf 14,8V unabhängig von der Drehzahl. Vorher war sie bis auf 18V beim hochtourigen Fahren angestiegen...
Die ursprünglichen Beiträge #10 (auszugsweise) und #12 wurden per Kopie bzw. Verschiebung in das neue Thema Namen sind Schall und Rauch in der 'Quasselecke' überführt.
Das Problem ist wieder da, wenn auch nur sporadisch. Es gibt drei Szenarien: zu hoher Ladestrom, zu niedrig oder perfekt. Wechselt von Schlagloch zu Schlagloch. Ich werde den Regler mal durchmessen und ALLE Verbindungen durchsehen.
fahre doch einfach um alle Schlaglöcher herum oder suche dir nur die aus, bei denen der Ladestrom perfekt ist, diese Vorgehensweise würde zumindest dazu führen, dass du den Ladestrom nicht messen musst, außerdem sind unnötige Schlaglochfahrten mit Sicherheit unangenehm!
Bitte hier keine weiteren Auseinandersetzungen außerhalb des eigentlichen Themas. Rüdiger hat nur auf die schon etwas seltsam beschriebenen 'Schlagloch-Szenarien' reagiert, zumal dort mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht der 'Ladestrom' gemessen wurde (egal ob 'perfekt' oder nicht perfekt), sondern die Bordnetzspannung.
Immerhin wird nun doch noch die 2014-08-15 gestellte Diagnose bestätigt, oder zumindest ein Teil davon - ob die Lichtmaschine auch überprüft wurde, erfährt man nicht.