ich wollte mal in die Runde folgendes fragen: Vor 2 Jahren hatte ich meine XS beim Yamaha Händler. Unter anderem sollte auch das Ventilspiel überprüft und eingestellt werden. Habe die Maschine dann wieder geholt und ab dem Moment ist der Motor nicht mehr richtig rund gelaufen. Zuvor sauber rund und kraftvoll wie der XS Motor halt läuft. Danach unrund und nicht wirklich nicht gut. Habe bei der Werkstatt reklamiert, die haben nichts feststellen können, gaben mir nur den lapidaren Hinweis ich soll mir halt eine neues Motorrad kaufen. Nun ich hatte dann die Vergaser im Verdacht. Habe die Vergaser Ultraschall reinigen lassen und neu synchronisieren, Ergebnis Motor läuft gut, alles bestens, aber: Wenn ich z.B an eine Ampel halten muss, dann kommt die Drehzahl nicht richtig runter, sondern bleibt bei ca. 2.000 Touren. Wenn ich dann 1-2mal richtig Gas gebe also so im Stand, dann geht der Leerlauf zurück aufnormales Niveau. Im Stand läuft der Motor etwas unrund, leichte Fehlzündugen sind zu hören. Gaszug habe ich erneuert, Vergaserverstellung am Gaszug ist leichtgänging. Was ich mich nunmehr frage ist ob vielleicht das Ventilspiel nicht richtig eingestellt wurde? Habt Ihr eine Meinung zu dem Problem? Und ist das Einstellen der Ventile für einen ungeübten Schrauber möglich? Habe vom Vorbesitzer auch ein Schächtelchen mit Shims bekommen, also daran würde es wohl nicht scheitern.
Würde zuerst nochmal die Ventile einstellen oder einstellen lassen von jemand der es wirklich kann. Danach nochmal die Gaser Synchronisieren ( nach Ventile einstellen immer sinnvoll )
Altes Eisen hat mehr Charakter als neues je haben wird.
"Hängenbleiben" bei einer Drehzahl kann auf einen festhängenden Fliehkraftversteller der Zündung hindeuten. Einfach ölen - ist schnell gemacht. Grüße, Michael
Zitat von Michael TÜ im Beitrag #3"Hängenbleiben" bei einer Drehzahl kann auf einen festhängenden Fliehkraftversteller der Zündung hindeuten. Einfach ölen - ist schnell gemacht. Grüße, Michael
Das kann ich bestätigen. Hatte das bei meiner XS 850 die auch deswegen schlecht ansprang und zu Fehlzündungen neigte. Erinnere mich an meiner Jugend vor dem Haus meiner Schwiegereltern. Zuerst sprang sie nachts nicht an und dan mit einem Ohrenbetäubenden Knall.
Altes Eisen hat mehr Charakter als neues je haben wird.
Wenn die Schmierung des Fliehkraftverstellers keine abhilfe schafft, dann wirklich mal die Drosselklappenwelle mit Multi-Öl behandeln. Wenn der Ausbau nicht zuviel arbeit macht auch von innen und schauen, ob es an der Anschlagfläche ABlagerungen gibt: wegpolieren. Leighteleven hier aus dem Forum hatte auch mal das Prblem, allerdings deutlich drastischer.
Hi Zusammen, ja Leon hat recht, der Vergaser hatte beim Beschleunigen das Phaenomen,sich zu blockieren und konstant auf der Drehzahl weiter zu fahren und zu beschleunigen. Nur Killschalter half , um den Motor zu stoppen. Bei Neustart dann eher Knall und eigentlich normaler Rundlauf. Rückfahrt zur Garage im unteren Bereich. Viel Schalten. NUN... dieser Vergaser ging zu HERI und nach 2 Jahren Warten auf Reparatur habe ich bei Nachfrage gehört, das der Alu-Halteträger von ev.3.Vergaser für die DROSSELKLAPPE angebrochen sei. Also Kernschrott. Das Teil stammte aus der BLau-Weissen von ANDI-Mol und war viele Jahre auch unter meiner Kenntnis sauber gelaufen. Den Fehler oder den Verschleiss kann ich mir nicht mehr erklären nachträglich. Leon hat die Maschine selbst mit dem Klemmer gefahren und weiss daher warum. HERI hat mir 50 EUro für den unbrauchbaren, also defekten Vergaser angeboten und erstattet. Zur Kenntnisnahme: den Vergaser der 2. Maschine, die GRAUE( seit 1986 im Besitz, die mit der Edelstahlanlage!),hat Heri mit seinem Unterdruckgerät kalt auf dem Prüfstand so präzise eingestellt, das ich noch heute staune, wie sauber die läuft. Und... der neu getunte und überholte Anlasser dieser Maschine mit neuem Messing-Lager von Heri gedreht ist immer der Schnellste beim Anlassen. Bleibt gesund. Horst... der aus dem Ruhrpott
Ach HERI, nicht falsch verstehen. Ich habe den Vergaser bei dir gelassen zur Reparatur und Renovierung. Wir Ungläubigen haben ja nicht gewusst, was das Teil hat. Nach 2 Jahren dann zu hören, es ist Kernschrott... nun. das bin ich anderer Meinung. Ich hätte gerne das Teil neu aufgebaut, also mit neu eingefügtem 2. oder 3 Vergaserelement wieder zurück bekommen. Das wäre ein Ziel gewesen. Über Kohle hat da noch Keiner gesprochen oder es für nötig gehalten. Biker ? Schrauben ist deine Leidenschaft und der austauschbare Teil des Vergasers wäre leicht zu bekommen gewesen.Oder schon im Lager selbst. So hast du zumindest für 50 Euro noch sehr gut brauchbare 4 Vergasermembranen bekommen. Bleib mal ehrlich in deinem schönen Teil der Eifel. Gruss Horst