wollte heute meine schwinge gegen die verchromte tauschen und die innereien wiederverwenden-ging nicht.habe das kreuzgelenk abflanschen müssen,da sich die welle nicht ruckartig mit schwinge rausziehen ließ.danach mußte ich welle und kreuzgelenk mittels hydraulik trennen-ist das normal? habe dann besser eine andere welle und kreuzgelenk verwendet die ließ sich mit leichtem ruck auch sofort montieren/demontieren.frage-ist hierbei noch was zu beachten außer das ich noch den endantrieb einbauen muß?
die schwinge leicht beweglich und hinterrad fluchtend zum vorderrad einstellen-das wäre es dann?-oder habe ich was vergessen-rückmeldung wäre nett-gruß guiadexs
hallo rolf, hat alles geklappt. einstellen-na ich denke die radflucht.mit den beiden gewindebolzen. wenn ich zum beispiel von hinten gesehen,den rechten bolzen rausdrehe und den linken reindrehe wandert doch die schwinge nach links und umgekehrt nach rechts.um spurversatz zu vermeiden sollte man es genau ausrichten-oder sehe ich das falsch? jedenfalls sehen die chromteilchen super aus-ich glaub ich schlaf heute in der garage-gruß guiadexs
Ich habe es zwar noch nie gemacht, aber Nachteil bei der XS ist, das der Rahmen beim Anziehen der Muttern der Schwingenlager auf die Schwinge gezogen wird. Bei der SR gibt es extra Distanzscheiben zum Ausgleichen des Spiels zwischen Schwinge/Rahmen. Aber du wirst es schon richtig gemacht haben !!!! Schlaf schön beim neuen Chromglanz
Gruß Rolf
_______________________________________________ Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!
ich denke das es korrekt ist-ich habe zwei felgen ohne reifen, sowie auf zwei parallele schienen jeweils zwei winkel(je links und rechts vom rad)verwendet.von denen aus ich an der vorderradfelge jeweils rechts und links den abstand messen konnte-hinten sind die schienen an der felge verzwingt.hinten durch das beschriebene rein bzw.rausdrehen die schwinge so verschieben das die richtschienen am vorderrad den gleichen abstand haben-somit kein spurversatz. irrtum der rahmen wird niemals zur schwinge zusammengezogen,die beiden mit gewinde versehenen lagerbolzen werden in die innengewinde des rahmens gedreht,justierung siehe oben,gehen durch den rahmen in die schwingenlager mit ihrem gewindelosen bolzenstück und pressen diese gegeneinander.die großen muttern unter den chromkappen sind die sicherungsmuttern. gruß guiadexs
Hi guiadexs Genau so habe ich es auch gemacht , Und Meine Läuft schön in der Spur.wenn ich hinterher fahre ist auch kein Spurversatz zu sehen. Gruß Peter
Zwei Zusatzanmerkungen zum Spurversatz bei der XS1100, respektive zu dessen Eliminierung.
Den vorstehenden Verfahrensbeschreibungen zur Messung und zur Einstellung ist nichts hinzuzufügen. Allerdings wäre es besser, Messung und Einstellung auf die Reifenflanken und nicht auf die nackten Felgen zu beziehen - habe ich von Meister F.W. Egli persönlich gelernt. Der Verstellbereich ist natürlich begrenzt - bei meiner XS wurde statt dessen mittels entsprechender Beilagen das Hinterrad in der Schwinge um 3 mm nach rechts verschoben, was zusätzlich für etwas mehr Luft zwischen Reifen und Kardanholm sorgte.
Das seitliche Verschieben der Schwinge ist selbstverständlich korrekt beschrieben. Aufmerksamen Monteuren fällt auf, daß bereits bei mit leicht höherem Drehmoment (Soll 6 Nm) angezogenen Schwingeneinstell- und -tragbolzen der Rahmen im Bereich der Schwingenlagerung elastisch aufgeweitet wird - was im übrigen in erhöhtem Maße auch in bestimmten Fahrzuständen aufgrund hoher eingeleiteter Kräfte passiert und maßgeblich zum miserablen Fahrverhalten der XS1100 beiträgt. Wie in anderen Beiträgen schon mehrfach beschrieben, fehlt knapp oberhalb der Schwingenlagerung eine Querstrebe zwischen den beiden nach schräg oben hinten zu den Federbeinabstützungen führenden Rahmenrohren. Eine solche Querverstrebung würde mit der massiven Versteifung dieses Rahmenbereichs die Auslösung von Fahrwerksunruhen deutlich reduzieren.
so sieht es aus peter, ich habe auch noch nie fahrwerksprobleme gehabt, guter reifen,bestmögliche fahrwerkseinstellung und man kann sich diese ganzen speziallager sparen.wenn der liebe f.w.e.dein rad in der schwinge nach rechts verschoben hat,so wie du es beschrieben hast,dann hat er wohl die schwinge mittels der bolzen um die gleiche distanz nach links verschoben-somit kein spurversatz. vielleicht helfen unsere ausführungen dem einen oder anderen seine fahrwerksprobleme ohne teure speziallager zu lösen.unruhig wird es nur ein bißchen ,wenn der tank fast ganz leer ist, bei hohen geschwindigkeiten .das ist zu verzeihen, schließlich werde ich auch unruhig wenn mein magen knurrt. technischnes feingefühl und der dicke samurai ist unser freund-schließlich war er schon zur premiere das beste motorrad der welt-der rest sind billige kopien. gruß guiadexs
aus verschiedenen Gründen hab ichs noch nicht bis ins Bett geschafft und deshalb gerade deinen Kommentar gelesen - da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt.
Egli hat 1979 anläßlich des Einbaus einer seiner extrem steifen Telegabeln per visuellem Durchpeilen einen erheblichen Spurversatz an meiner XS festgestellt und mir ebenso wie für das zuverlässige Erfühlen von Spiel in der Lenkkopflagerung oder die (nicht empfohlene!) Verwendung von luftgefederten S&W-Federbeinen einige Tipps gegeben, jedoch ansonsten keine diesbezüglichen Arbeiten ausgeführt.
Meine Anfrage nach dem zulässigen Spurversatz hatte dann damals einen ziemlichen Wirbel bei MITSUI ausgelöst, da es dafür gar keine Festlegungen gab - und im Werkstatthandbuch wird ja auf sowas auch nicht eingegangen! Gemessen habe ich den Spurversatz selbst, ebenso habe ich die Versetzung des Rads in der Schwinge selbst ausgeführt, wobei die Schwinge mittig zwischen die Rahmenaufnahmen zentriert wurde. Läßt sich übrigens alles in meinem Wiki-Bericht nachlesen.
Der Hinweis auf die fehlende Querverstrebung beruht auf Untersuchungen des früheren Rennfahrers und Tuners Herbert Kainzinger, der mit verschiedenen Versteifungsmaßnahmen am Rahmen seiner privaten XS1100 auch deren Wirksamkeit nachwies - steht ebenfalls in meinem Wiki-Bericht.
Meine XS war zweimal zur Rahmenvermessung bei MITSUI in Löhne, und daß Fahrwerksprobleme wie bei meiner XS keinesfalls eine Ausnahme, sondern eher die Regel waren, ist eine bekannte Tatsache. Daß du keine Probleme hattest, freut mich für dich - warum soll man auch nicht mal die positive Ausnahme erwischen. Allerdings hast du mit gesamt 33 400 km ja auch gerade mal meine damalige durchschnittliche Jahresfahrstrecke zurückgelegt.
Ein Eingehen auf den gern bemühten Scherz, daß die XS1100 das beste Motorrad der Welt war, darfst du von mir nicht erwarten, denn das war sie angesichts ihrer zahlreichen durchweg vermeidbaren Mängel weder bei der Premiere noch später. Daß es sich bei mir trotzdem nicht um einen XS1100-Hasser handelt, dürfte ich mit über 450 000 km auf der gleichen Maschine ausreichend bewiesen haben. Aber ich bin Realist, der sich selbst und anderen gegenüber Mängel an der eigenen Maschine (und eigene Fehler) eingesteht und diese anspricht, und halte nichts von (falschen) Glorifizierungen.
hallo peter, keiner will hier falsch glorifizieren-sieh es wie kishon-der hatte auch die beste frau von allen. nun ja auf dieser xs sind wirklich wenig km ,aber mit den drei vorgängerinnen und den fremdgängermaschinen(cb 125,cb 200,cb 250,xl 500 s,cb 500 four,cb 750 for k0,cbx 1000,cbf 650,v 35,le mans 2,le mans 3,gpz 1100,gpz 1100,gpz 750,xt 550,xt 600,xj 550,xj 650,xs 1100 insges.6,fj 1200 und noch ein paar anderen, dürften es genügend sein um auch ein bißchen erfahrung zu haben. gruß guiadexs
drum suche wer sich ewig bindet,ob er nicht was besseres findet. 1000 sind es wohl nicht und motorradhändler bin ich auch nicht. ich hab halt zeit-seit ich mir gekündigt habe.
gruß guiadexs
guiadexs
(
gelöscht
)
Beiträge:
02.11.2009 18:50
#17 RE: Schwingenwechsel, Problem mit Kardangelenk
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hallo rolf, auf alle fälle hat uns die kardangeschichte was gelehrt? das wir den rahmen nicht gegen die schwinge pressen! jedenfalls nicht bei unser aller liebling. viele mopeds,viel erfahrung. gruß guiadexs